Dezember


27.Dezember 2008


Kaufbefehl!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 einer muß auch mal sagen, wo’s langgeht. Einer muß führen! Isso! Punkt.

 

 Und wer, geliebte Gemeinde, wäre da wohl besser geeignet, als euer Schnuckelchen vor und nach, nicht aber unter, dem Herrn? – Nicket, Freunde des leicht abgedrehten und verschwürbelten Liedguts.

 

 Und sie nickten. – Eine brave Leserschar.

 

 Heute aber gilt es nicht nur zu nicken, heute gilt es, Befehle auszuführen. Keine Angst, wir schießen nicht zurück, denn unsereins liegt um 5 Uhr ja gerade erst im Bett. Da kann Polen so offen sein, wie es nur will…

 

 Aber auch Pazifisten und Langschläfer wie ich können diktatorische Züge, ja manchmal gar diktatorische S- und Straßen-Bahnen, entwickeln. Deshalb heute meine Anweisung, der bitte umgehend Folge zu leisten ist:

 

 Kauft! 

 

 Und genießt!!

 

 Legt die Ohren an, aber nicht ab! Die benötigt ihr kleinen Töne-in-euch-Aufnehmer jetzt und dann immer und immer wieder.

 

 Denn ich habe euch ein CD-Wunder ans Herz und gleichzeitig an die Ohren zu legen: „Herzverloren – französische Chanxons, deutsch versungen“.

 

 Und wer da singt, ist die hinreißende Barbara Thalheim, begleitet von Jean Pacalet und Band.

 

 Aber was heißt „singen“. Das Ganze ist, simpel ausgedrückt, sooooo schön, daß vielleicht der liebe Gott bei der einen oder anderen Aufnahme die Hand mit im Spiel hatte. Der Sachse würde sagen: Zum Quäken scheen!

 

 Die Lieder sind nicht etwa die bekannten Klassiker aus Fronkreisch, sondern halt solche, die unsereins und euereins nicht kennt, die von denen stammen, die gerade aktuell im gar lieblichen westlichen Nachbarland chansingen.

 

 Übersetzt zum größten Teil von Barbara. Arrangiert zumeist vom Teufels-Akkordeonisten Jean. Und Teufels-Akkordeonist ist nicht etwa die Steigerung von Teufels-Geiger, es ist eine Potenzierung.

 

 Meine heutigen Lieblingslieder (wechselt täglich) auf der Platte sind die Titel 1, 2, 4, 6, 7, 10 und 11. Und ich kann mich an keine Platte erinnern, auf der ich so viele Lieblingslieder hatte. Außer vielleicht die Hit-CD „Alabaster-Körper“ des begnadeten Duos „Die Melankomiker“… Ha! Davon habe ich gleich mehrere. Denn DAVON kann man nie genug haben!

 Was aber, ihr, die ihr Weihnachten überstanden habt, ist noch blöder als die BLÖD-Zeitung? - Richtig: Lieder erklären.

 

 Also ordert das singende, klingende Thalheimsche CDchen. Tut es mir nach, höret die Lieder, die meine Gemächer seit Tagen, Dezibelgrenzen mißachtend, durchschallen und mich dermaßen beflügeln, daß die an meinen Fenstern vorübereiernden Tauben mich ob meiner Flugkünste neidisch beäugen. Obwohl ich gar nicht Äugen heiße… Noch so’n Wunder!

 

 Ach, ich höre euch begehrlich wimmern: „Wo, du mein Ver-Führer, kann, darf, soll ich ordern?“

 Und ich, der ich dadurch gekennzeichnet bin, niemanden darben zu lassen, überlasse auch euch nicht jener Zweiflung, die mit der ach-so-verniedlichenden Vorsilbe „Ver-" die durch sie ausgelöste Verletzlichkeit zu kaschieren sucht. Nein, ich diene mit Fakten:

 

 Einfach eine Mail an info@barbara-thalheim.de senden!

 

 Doch halt, dies ist es nicht allein! Denn in der Mail solltet ihr euren Kaufwunsch für die CD „Herzverloren“, die so neu ist, daß sie noch nicht mal auf Barbaras Website offeriert wird, samt der gewünschten Liefer-Adresse artikulieren. - 16 sehr gut angelegte Währungseinheiten.

 

 So, ihr Hohepriester des guten Geschmacks, nachdem ihr all das erledigt habt, sollt ihr nun auch belohnt werden. Ich fahre nämlich jetzt gleich zu W. - ja, nach Laue… -, um dort mal nachzusehen, was an Essensresten vom Festtagsmahl für mich übrig gelassen wurde. JEDER von euch, der die „Herzverloren“-CD bestellt, ist ebenfalls herzlichst dazu eingeladen. – Einfach ab 18 Uhr (bis weit in die Morgenstunden hinein…!) bei R. klingeln. Zur Not auch Sturm!!!

 

 Was wird der sich freuen! Aber nicht so sehr wie

 

Jürgen




24.Dezember 2008


Palm-Mittwoch

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 es ist wie jedes Jahr: Eine Palme ziert mein Heim – und sofort bekomme ich Weihnachtsgefühle. Ein Wunder!

 

 Gut, es ist nur eine ausgeliehene Palme, die bei mir zwischengelagert ist, um den Nachbarn Platz für deren Gebäum im weihnachtlich geschmückten Heim zu geben. Aber es ist meine WEIHNACHTSPALME! Ein Ding mit Tradition!!

 

 Eben noch zappte ich mich durch die nachmittäglichen Fernsehprogramme, um die Zeit bis zum Besuch der Eltern zu verkürzen – und schon war ich auf die Palme gebracht. Sprichwörtlich. Gaaaaanz oben in der Krone hockte ich. Ja, ich verkroch mich dort regelrecht, um dem Schmus und Gewinsel auf allen Kanälen zu entgehen.

 

 Herr, befreie mich! Oder vielleicht doch ´ne Frau?

 

 Ich jedenfalls werde heute abend mal nicht die Wohnungstür verrammeln, sondern ihrer harren. Wie Harry! Kommt es, mein Engelchen?

 

 Bei meinem Glück ist es dann aber bestimmt eine Sie mit ´ner Riesenschleife um all die mir aus dem Biologie-Lehrbuch noch bekannten erogenen Zonen. Und die Schleifen mittels japanischer oder gar panischer Technik so geschickt verknotet, daß kein Rankommen ist. Bleibt für unsereins wieder nur das Zonenrand-Gebiet…

 

 Ernüchternd!

 

 So steht am Ende wieder nur der Suff. Und da laß ich es denn heute abend, heimgekehrt vom Familientreffen, auf alle Fälle richtig krachen! Mit dem teuersten der teuren frischgepreßten Orangensäfte! Ja, ich verstehe es, Festtage zu zelebrieren.

 

 Herr R. schwärmte mir heute übrigens bereits telefonisch vom von ihm zubereiteten und wohl auch selbst hingerichteten Kaninchen vor. Mörder!

 

 Ich sähe das nicht so kritisch, hätte er mich eingeladen. Aber seltsamerweise bin ich noch NIE Heiligabend bei Familie R. hinzugebeten worden.

 

 Naja, vielleicht 2009. Das werde ich am Samstag, wenn ich bei W. zum Reste-Essen einreite, mal zur Sprache bringen. Oh, ich sehe sie vor mir, die glänzenden Augen in den zutiefst erschütterten (vor Freude!) Gesichtern.

 

 Vielleicht schaue ich heute abend doch noch in Laue vorbei…

 

 Euch aber, die ihr nun bereits mit Weihnachten auf du und du steht und vielleicht sogar schon nadelt, rufe ich zu:

 Alles geht einmal zu Ende!

 

 Außer

 

Jürgen




19.Dezember 2008


Klarmachen zur Wende!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 nun ist es bald soweit! Was haben wir uns alle nach diesem Tag gesehnt, Wünsche, Hoffnungen und durchaus intime Ahnungen damit verbunden, gehofft, daß das sagenumwobene Datum endlich im Adventskalenderchen erscheinen möge, und immer waren es noch Monate, dann Wochen, ehe sich unser orgiastisches „Heute!!!“ Bahn brechen konnte.

 

 Doch Gemach, Jünger und Jüngerinnen des Glücks! Die letzten beiden Tage halten wir auch noch aus! Nur noch zwei!!! Jippie!!

 

 ÜBERMORGEN IST ES SOWEIT!!!!!!!!!!

 

 Ich selbst mache vor Aufregung schon seit geraumen Zeit kein Auge mehr zu, dämmere, nur die Pupillen ins Kopf-Innere gewendet, offen Auges (Herr R. meinte, es sähe scheiße aus, fotografierte mich und stellte diese Fotos unter www.glasauge.com ins Netz, die Sau!) durch die Nächte, um den Moment der Momente nicht zu verpassen! Den Tag der Tage!

 

 Und der Sonntagmorgen wird mich dann für alles entschädigen. Ich werde – endlich wieder – tief durchatmen, mich seit langem erstmals so RICHTIG strecken und dabei dermaßen stöhnen, daß die Nachbarn Damenbesuch in meinen 48 Wänden zu erahnen meinen, und dann, Freunde des entgeistigten Liedguts, wird das Wort der Worte über meine nicht aufgespritzten, nichtsdestotrotz aber vollen Lippen scharwenzeln:

 

 „ENDLICH!“

 

 Und vielleicht schiebe ich noch ein „Halleluja!“ oder aber ein durchgeistigtes „Wow!“ nach? Wer weiß schon, wozu er fähig ist, wenn die Ekstase ihn schier im Bad der Glückshormone zu ertränken scheint?

 

 Ich weiß vieles! Doch DAS weiß ich nicht!

 

 Doch die zwei Tage bis dahin können wir durchaus noch harrend verbringen, um dann alle zu wissen. Jeder für sich. Und ich für alle.

 

 Also, Liebhaber hoher Stirnen und des gepflegten Bauchansatzes: Haltet aus! Bald ist es geschafft! Samstagnacht – die Nacht der Nächte!!

 

 Verdammt möge sie sein!

 

 Denn sie ist die längste, die das Jahr zu bieten hat. Ab Sonntag aber geht es bergauf, werden die Tage wieder länger, bevölkern sich so langsam die Biergärten, lustwandeln wir wieder stundenlang in blütenduftgeschwängerten Parks, machen wir uns, nur ein kleines Deckchen sowie ein noch kleineres Buch unterm Arm, auf gen See, um in freier Natur dem Bade zu frönen, liebkosen wir wiedermal in aller Öffentlichkeit das uns am nächsten stehende Geschöpf – wahlweise Partnerin, Partner, Hund, Katze oder (in Ausnahmefällen) Maus, verlassen die Hütte nur noch mit Sonnenschutzfaktor 50 auf der Haut und schwitzen uns - der eine mehr, die andere weniger - durch den Tag!

 

 Wintersonnenwende! Komm endlich, du Sack!

 

 Obwohl: DIE Sonnenwende – die Säckin?

 

 Aber ihr, die ihr nun erwartet, daß ich dieses linguistische Problem für euch löse, seiet enttäuscht! Ich werde gar nüscht tun! Nada!

 

 Erst wenn ab Sonntag der Sommer samt der niemals verglimmenden Sonnenstrahlen auf uns hereinprasselt, wenn wir sie genießen, die berühmten „Weißen Nächte“, dann wird auch er wieder aktiv:

 

 Euer fast schon gewendeter

 

Jürgen

 

 PS. Und übrigens: Wie jedes Jahr kann mich Weihnachten auch dieses Mal gern haben! Hoffentlich tut sie’s auch wieder, das Luder: Waltraud Weihnachten! – Ein Prachtmädel…




12.Dezember 2008


Schnauze!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 was war das denn? – Schlendere ich gerade inmitten Leipzigs durch die Galeria Kaufhof, also durch den Einkaufstempel schlechthin, und muß beobachten, wie zwei Pärchen mittleren Alters, also jünger als euer Wonnepröppchen, verdutzten Auges aufeinanderzustürmen und Folgendes lauthals artikulieren: „Was macht ihr denn hier?“

 

 Ich verharrte, schüttelte baß erstaunt ob der Blödheit dieser Frage das spärlich behaarte Haupt und machte mich flugsesten Schrittes von dannen. Und von hinnen!

 

 Denn eines wollte ich wirklich nicht hören: den Dialog, der sich nun gewiß zwischen den Vieren entspann. Ich erahne ihn aber:

 

 „Einkaufen.“

 

 „Das gibt’s doch nicht!“

 

 „Und ihr?“

 

 „Auch einkaufen.“

 

 „Ich werd’ irre!“

 

 „Und wo?“

 

 „Galeria Kaufhof.“

 

 „Wir auch!“

 

 „Nicht möglich!“

 

 „Doch!!!“

 

 „Das glaubt uns keiner!“

 

 Da aber möchte ich einhaken: Ich glaube ihnen! Für solche Menschen werden Unterhaltungssendungen im Fernsehen gemacht. Für solche Menschen gibt es Event-Manager.

 

 Und bei solch einem gemanagten Event treffen sie sich dann und BRÜLLEN aufeinander ein: „WAS MACHT IHR DENN HIER????“

 

 Fragile Grüße von

 

Jürgen

 

Sehnen und Strecken

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 letzte Nacht schneite es mächtig gewaltig. Was heißt „schneite“? Es schnoo! Es schnuu regelrecht!! Ja, um ehrlich zu sein: Es schnie!!!

 

 „Nur gut, daß du bei diesem Scheiß-Wetter nicht draußen sein mußt“, dachte ich mir.

 

 Denn ich saß ja im Auto.

 

 Und fuhr, aus der Kulturmühle Bischheim kommend und mit ca. 20 bis 40 km/h die Flockenwand zerteilend, in schier rauschhafter Geschwindigkeit gen Leipzig.

 

 Huch! In der Kurve gedreht!! Wie ein Karussell! Und ganz ohne Bezahlen!!! Danke, du arschblöder Winter.

 

 Doch dann: Schon wieder gedreht! Mir wurde langsam schwindelig…

 

 Ok., irgendwann bekam dann ich die Straßenverhältnisse oder eben die Straßenverhältnisse mich in den Griff, und so tuckerte ich, „Es schneit, es schneit! Es wurde höchste Zeit!“ tirilierend, durch die Nacht. Immer mal Herrn R. anrufend, der den Ort unseres liedermacherischen Triumphes 20 Minuten vor mir mit seinem Auto verlassen hatte und mir so Schnee-Höhen-Meldungen durchgeben konnte: „Ski und Rodel gut!“

 

 W. hatte es aber auch nicht leicht: Er fuhr direkt hinter ´nem Schneepflug! Da haste zwar ´ne freie Fahrbahn, wirst aber durch die Rundum-Leuchte auf dem Niederschlagsbeiseiteschaffungsgerät in den Wahnsinn getrieben. Das Leben übertrifft sich manchmal selbst…

 

 Ja, nennt mich ruhig „Leben“.

 

 Wir beiden, ja auch W., überlebten aber und haben heute den ganzen Tag nur eines im Sinn: Beten! Und zwar dafür, daß die Rum-Sauerei mit geschnetzeltem Eis endlich aufhören möge.

 

 Bevor ich aber wieder in den Boliden steige, stippviste ich erst nochmal kurz den Weihnachtsmarkt. Ein bißchen Karussell fahren…

 

 Und Menschen gucken! Müßter mal machen!! Menschen auf dem Weihnachtsmarkt gucken! Mitten am eisgrauen Tag! Grauselig!! Soooooooolche Ellenbogen!!! Selbst in den Gesichtern sind Ellenbogen drin! Manchmal gar die von Fremden!!!

 

 Ja, auch ich habe ab und an einen Ellenbogen abzugeben. Aber Vorsicht! Nicht daß dabei die Strecksehne im Finger draufgeht!!

 

 Ja, Finger haben Strecksehnen. Das habe ich heute gelernt. Und das wiederum, nämlich etwas gelernt zu haben, macht diesen Tag zu einem großen. Was’n Tag!

 

 Strecksehnen!

 

 Ich fühle so ein Strecksehnen in mir. Mein Sehnen bringt mich zur Strecke. Mein Strecken dehnt mir die Sehnen. Sehnsationell!!

 

 So. Draußen schneit es nicht. Noch nicht! Ich sitze ja auch noch nicht im Auto!

 

 Wenn ich dann aber nachher im fahrbaren Umweltverschmutzer logiere, dann gilt mein Sehnen und mein Strecken nur einem: W.! Denn dieser steigt nahe der Autobahn zu mir ins Gefährt, der treue Gefährte! Diesmal bewältigen wir die Strecke (!) zum Kultur-Event im gleichen Auto. Der Umwelt zuliebe…

 

 Und sollte es dann doch wieder Flocken regnen, wird mich Herr R. bekehren. Dafür habe ich ihm einen kleinen Schneebesen geschenkt, mit dem er dann, vor dem Wagen herhechelnd, die Fahrbahn zu säubern hat. Ich glaube, er sehnt sich regelrecht danach…

 

 Vielleicht bringe ich ihn so aber auch zur Strecke?

  

 Flockige Grüße von

 

Jürgen




07.Dezember 2008


Nun macht mal ´nen Punkt!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 es ist wirklich nüscht geklärt auf dieser Welt. Nüscht! Mit „ü“!

 

 Und wenn ihr euch nun fragt, warum schreibt denn unser Herzensschönchen heute „nüscht“ und nicht „nichts“, dann bringt das die Sache auf den Punkt. Denn mit „nichts“ hätte ich keine Probleme. Auch punktuell nicht. „i“ als einzigen Vokal rein. i-Punkt drauf, und Punkt.

 

 Was aber, büddeschön (ein doppelt problematisches Wort!), machen wir denn aufs „u“, um es zum „ü“ werden zu lassen? i-Punkte? Na, das geht schon mal gare nicht.

 

 Aber sind es nun u-Punkte oder ü-Punkte? – Hallo, ihr adventsbräsigen Mitbürger, ich WEISS es nicht! Keine Ahnung!! ICH und keine Ahnung!!! – Ein Novum! Eine Sensation!!

 

 ü-Punkte, das schiene logisch, aber da ein „ü“ ja bereits Punkte hat, benötigt es auch keine ü-Punkte mehr. Sowas macht mich kirre! Ob ich mal Herrn R. anrufe und ihm den zweiten Advent versaue? Kann er, mit stollegefülltem Mund und Bauch, überhaupt denken, und wenn ja, dann auch antworten?

 

 Vielleicht weiß er’s ja, ist aber akustisch, den Mund gefüllt mir Weihnachtsnaschwerk, nicht in der Lage i-, u- oder ü-Punkt so zu artikulieren, daß es per Telefonleitung verständlich zu mir rüberschwappt. Ünverschämt!

 

 Und da lauert schon der nächste Hammer: die a- oder die ä-Punkte. Mein Gott, bzw. mein Göttchen: die o- oder ö-Punkt-Frage harrt meiner ja auch noch!!!

 

 Bei den „ü“s sähe ich ja noch ´ne Chance darin, irgendwie mal mir ´nem Türken zu kümmünüzüren. Dü müssün düs düch wüssün!

 

 Für die „ä“s bliebe „Äh“dmund Stoiber. Die „ö“s aber lassen mich ratlos dreinschauen.

 

 Hälft mir! Büddö!

 

 Und wehe, einer fängt auch noch an, darüber zu diskutieren, ob es sich nun um Punkte oder gar Striche handelt!

 

 Solltet ihr nun der Meinung sein, daß euer Morgenstern (Ja! Üch!!) sich den Dezembersonntag mit gar abwegigen Gedanken versaut, dann kann ich nur sagen: Abwarten!

 

 Denn noch was möchte ich gar zu gern wissen: Oft wird doch behauptet, jemand habe ausgesorgt, weil er bzw. sie reich geheiratet habe.

 

 Ich aber finde, daß reich heiraten nun wirklich relativ blöd ist. Dann muß man ja seinen Reichtum teilen. Reich und unverheiratet. Das üsses!

 

 Arm heiraten – das wiederum will gelernt sein. DAS ist der i-Punkt auf ein jedes Partnerfindungsbestreben.

 

 Warum aber wollen dann die meisten reich heiraten? Egal, ob mit oder ohne Lübe?

 

 Üch bün zu dümm für düsä Wält!

 

 Pünktüällä Grüßä vön

 

Jürgün




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