April


28.April 2008


Dumm-dumm-Geschoß

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 ich bin heute, trotz meines muggenfreien Tages, bereits um 8.30 Uhr aus dem Bettchen gehopst. Denn: Faul macht dumm!

 

 So verkündeten es erst „Wissenschaftler“, was übrigens immer gern als anonyme Umschreibung genommen wird, wenn man niemanden ob der Banalität seiner Erkenntnisse bloßstellen möchte, und dann der „SPIEGEL“.

 

 Nun gut, da ist bei mir ja nun im doppelten Sinn nicht mehr viel zu machen, was das Dumm-Werden betrifft. Doch gestern, als die Sonne den ganzen Tag so schön ballerte, als ginge es ihr um den Endsieg, tat ich einiges, um meinen IQ weiter zu senken. Nämlich nichts. Lag faul in der Sonne rum, soff (Nee, nicht „trank“, ich soff!) Kaffee aus kübelgroßen Tassen, las Tages- und Wochenzeitungen nach und drehte mich dann auf den Bauch, um auch die andere Körperseite der brutalstmöglichsten Rötung zu unterziehen. Ich Arsch.

 

 Da ich aber während des Faulenzens las, kann ich ja nicht soooviel dümmer geworden sein. Es sei denn, SPIEGEL, Eulenspiegel, FAS und LVZ sind Verdummungsorgane. Teilweise würde ich das sogar unterschreiben, habe aber gerade keinen Stift zur Hand, da W. nicht hier ist.

 

 Abends dann, auf Indianerfarbe hochgegart, setzte ich mich weiterhin der totalen Verblödung aus, denn mein Weg führte von der sich eindunkelnden Terrasse direkt auf die Couch. Und vor die Glotze. – Herrrrrrrlich.

 

 Gegen Mitternacht war ich schon so doof, daß ich nicht mehr lesen konnte. Ergo schluf ich erstmal acht Stunden durch und war somit fauler denn je. Ich faulte regelrecht.

 

 Nun sitzt also der absolut doofbatzen-dumme Jürgen vor euch am Pomputer, tippt und – ist eigentlich ganz glücklich. Blöd, aber wohlauf, sozusagen.

 

 Was das für Perspektiven eröffnet! Wie gut ich jetzt all die anderen, die ich ob ihrer offensichtlichen Beschränktheit verspottete, verstehen kann.

 

 Ich glaub, ich leg’ mich gleich wieder hin, faule weiter und werde so immer bekloppter. Und seliger.

 

 Da Herr R. heute schon wieder ingenieurt, nachdem er am Wochenende bei zwei jeweils dreistündigen Konzerten Fingerfertigkeit par excellence offerierte und dementsprechend vom Publikum gehuldigt wurde, kann er leider nicht dümmer werden. Fleißig, aber klug. – Wie peinlich.

 

 Ich aber habe seit gestern ein durchaus gutes Gefühl: Endlich richtig dumm!

 

 Nun warte ich ab. – Ob der Volksmund recht hat. Ihr wißt schon. Naja, ´s klingt a bisserl derb, aber Fakt ist: Dumm fickt gut.

 

 Wo aber bekommt man, wenn man nur in der Sonne rumliegt, die faulen Frauen her? Da fällt mir schon nix mehr zu ein. – Zu dumm.

 

 Zu dumm?

 

 Oha! Da erschließt sich mir, daß noch ein Lied fürs neue Programm geschrieben gehört, daß ich einkaufen muß, daß es Termine zu machen gilt, daß ich endlich die neuen Fotos für die Website reinstellen muß, daß diese Woche noch zwei Veranstaltungen mit Herrn R. zu bestreiten sind, daß die Blumen gegossen werden müssen und daß ich Fan-Post beantworten muß.

 

 Und genau mit diesem einen Brief fange ich jetzt an.

 

 Denn fleißig macht bekloppt. Und so isser eigentlich ganz gern, der

 

Jürgen




20.April 2008


Das ist die Höhe!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

was für eine mißverständliche Überschrift: „Moskito-Boxen gegen Jugendliche“. Ich interpretierte diese Schlagzeile, mit welcher mich die „Leipziger Volkszeitung“ in  dieser Woche konfrontierte, tatsächlich so, daß ich an DAS Boxen dachte. Moskito-Boxen – wahrscheinlich bringt man da den Gegner durch ein Hochton-Summen während des Faust-Anflugs durcheinander. Oder aber: Man(n) boxt bis aufs Blut.

 

 Doch Ungemach: Beides falsch.

 

 Denn es ging um DIE Boxen. Nee, auch nicht die mit den Ludern. Gemeint waren die mit den Tönen. Wie sie unsereins zur erbaulichen Beschallung der Zahlungswilligen fast allabendlich in den Kulturpalästen der nördlichen Hemisphäre, unterstützt von einem mehrere Koffer (Warum nur?) schleppenden Herrn R., ans Mischpültchen koppelt, um den gar liebreizenden Gesang sowie dessen melodiöse Begleitung noch zu verstärken. – Was’n Satz. Und noch dazu kein Satz im eigentlichen Sinn. Irre! Da schnalzt der Germanist. Und erst die Germanistin! – Fast schon ein Schmatzen!

 

 Doch zurück zum amüsanten Fakt: Denn den Moskito-Boxen entfleuchen ultraschall-hohe Töne, die nur einen einzigen Zweck haben: Jugendliche vertreiben! Fein. Aber das ließe sich doch in der Masse auch mit einem Stapel Bücher oder ´nem großformatigen Foto meiner Wenigkeit erreichen.

 

 Es soll aber nicht so demonstrativ gezeigt werden, daß die Vanessas und Kevins stören, sondern es gilt, sich ihrer subtil zu entledigen. Mit Hoch-Tönen. Die nur Keimlinge im Alter bis ca. 25 Jahre hören können. Der Normalbürger jenseits des Vierteljahrhunderts klappt dann wahrscheinlich die Löffel zu, bevor er sie abgibt.

 

 Nun bin ich ja ein Verteidiger der Menschenrechte par excellence. Und deshalb finde ich das Ansinnen mehr als berechtigt. Doch ich mahne lauthals: Es gibt Ausnahmen! Es gibt Gefährdete!! Mich!!!!!

 

 Denn ich bin einer jener Deppen (Mehr als Zwei dürften das nicht gewesen s/strongein…), die vor Jahren bereits bei der hier mal ob dieses Produkts geschmähten Versand-Firma „Pro Idee“ einen Hochtöner bestellte und, was der eigentliche Fehler war, auch bezahlte. Jenes Gerät versprach zwar nicht die Vertreibung Jugendlicher, aber die von Mücken und anderen Gesummses.

 

 Das Werbebildchen zeigte eine sich verzweifelt die Öhrchen zuhaltende Mücke auf der Flucht. Und im Text wurde offeriert, daß die Vertreibungstöne sooooo seien, daß nur Insekten ihrer ohral habhaft werden könnten.

 

 Bin ich ein Insekt? Bin ich die Mücke des dritten Jahrtausends? Gewiß. Denn ICH hörte, nachdem ich das unselige Spaßgerät der Stromzufuhr aussetzte, ein deutliches Piepsen. Immerzu. Tinnitus extern. Gegen Geld. Mit Versandkosten.

 

 Den Mücken schien das Ganze übrigens a) nichts auszumachen und b) zu gefallen. Sie versammelten sich zum Reigen-Flug ums Gerät und peinigten mich anschließend, wohlgelaunt, bis aufs Blut.

 

 Deshalb stehe ich nun auch dem tonalen Vertreiben junger Sackgesichter skeptisch gegenüber. Ey, diese Brazen sind doch ob ihres jahrelangen Bass-Wummer-Konsums schon so taub, daß von Hochtönen schon lange nichts mehr ankommt.

 

 Der Feingeist aber, kürzen wir ihn hier mal in aller Bescheidenheit mit einem anonymen „J.“ ab, verfügt auch im methusalemischen Alter noch über soviel Subtilität in der Muschel, daß er den moskito-beboxten öffentlichen Platz schnurstracks zu verlassen gezwungen ist. Rein ins nächste Kaufhaus. Und dort ballert ihn der Kaufhausfunk zu! Nur die Suizid-Bedarfs-Abteilung hat wiedermal gerade Inventur…

 Was also tun? Vor allem eines: Abbitte leisten. Bei den Jugendlichinnen! Denen weiblichen Geschlechts. Manchen von denen würde ich sogar Ohrstöpsel schenken, aber leider komme ich schon lange nicht mehr auf Arm-Reich-Weite an sie heran. Trotzdem möchte ich hier mal Gnade vor Recht gehen lassen, denn man weiß ja nie.

 

 Was noch tun: Immer genau hinhören. Und die Sache weiter verfolgen. Vielleicht werden mal Vertreibungsgeräte für die einem überhaupt am meisten aufs Schwein Gehenden dieser Welt entwickelt. Dann gilt es, flugs den Versand-Auftrag auszufüllen.

 

 Geräte gegen Rundfunk-„Sprecher“ des privaten Dudelfunks, gegen Torschützen im Dienst des FC Bayern, gegen unhöfliche Mitbürger, gegen Doofköppe aller Art, gegen „BLÖD“-Zeitungsleser, gegen Niemals-Zurücklächler, gegen Jürgen-im-Tennis-Besieger, gegen Unmenschen (Und das am 20.April! – Was bin ich wieder politisch korrekt…) an sich, gegen Eisbären-in-Zoos-Bestauner usw.

 

 Fein wär’s dann. Und einsam. – Deshalb überdenke ich die Sache nochmal und setze auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, besser auf die ARD. Denn diese offeriert bald wieder: Boxen im Ersten.

 

 Und viele loben sowas in höchsten Tönen.

 

 Auf tönernen Füßen empfiehlt sich

  

Jürgen




17.April 2008


Ruhe!!!!!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 ich komme zu spät. Naja. Einen Tag. Was ist das schon? Denn gestern war Ruhe.

 

 Obwohl das so recht wieder auch niemand wußte, denn die Meldungen widersprachen sich. Die einen benamsten den gestrigen Mittwoch mit „Tag des Lärms“, die anderen betitelten den unschuldigen Dienstag-Nachfolger als „Tag gegen den Lärm“.

 

 Was’n nu?

 

 Ich habe deshalb gleich morgens beim Aufwachen erstmal volle Kanne „Ruhe!!!!!!!!!“ gebrüllt. Das kommt gegen 13 Uhr in meinem Wohnhaus sehr gut an, da hier neben mir stümperndem noch studierte Musiker wohnen. Und die haben ein Öhrchen…! Was heißt „eins“? Vier!

 

 Tags zuvor veredelte ich deren morgendliche Probe übrigens damit, den Klempner in meinem Wohnbereich mit einer Art Höllenmaschine, die neben Lärm auch noch Vakuum oder Druck oder was weiß ich erzeugen sollte, um die verstopfte Küchen-Abflußleitung wieder passierbar zu machen, Dezibel-Rekorde brechen zu lassen. – Panta rhei!

 

 Es war so eine delikate Mischung aus dem Geräusch, welches zehn gleichzeitig werkelnde Bohrmaschinen erzeugen, wenn sie auf Titan treffen, sowie jenem, welches beim Abschuß einer Weltraumrakete russischer Bauart erzeugt wird. – Die Ami-Raketen sind natürlich genauso laut. Lärmen aber meist, ob der höheren Absturzquote, nicht so lange…

 

 Was brachte er noch, der „Tag des gegen den Lärms“? Zwei Kinderprogramme und die Hiobsbotschaft, daß die Reparatur meines Boliden (Nee, nicht Herr R., sondern mein Auto!) teurer wird, als von mir erwartet und ersehnt. – Da bin ich laut geworden!

 

 Nur gut, daß heute früh ein Anruf aus der Werkstatt kam: Sie haben sich geirrt! – Es wird NOCH teurer.

 

 Wer von euch übrigens wissen möchte, wie’s im Saarland war, dem sei mitgeteilt, daß dort zwei dermaßen liebe Menschen hausen, daß man an der Verderbtheit der Menschheit zu zweifeln beginnt. Klickt mal hier: Klick!

 

 Gastgeber und vor allem Freunde und Kollegen, wie man sie bislang nur im Ratgeber „Wie ein Freund sein sollte – was aber wohl nie einer erreichen wird“ als fiktive Personen fand. Doch: Es gibt sie wirklich.

 

 Darauf einen Tusch! Denn heute dürfen wir ja wieder Krach machen! Und wo hole ich ihn her, den Tusch? Richtig: aus dem Tuschkasten. Und da sind noch einige Tüsche drin! Ganz in der Ecke sogar ein paar Stühle.

 

 Und das schließt die Lärm-Klammer, denn ich wünsche für heute leicht weihnachtsselig: Stühle Nacht!

 

Euer Stühl-Leben

 

Jürgen




09.April 2008


Einstellungs-Sache

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 wir alle hätten es merken müssen. Denn schon im Liedgut wird es explizit verkündet: „Der Frühling hat sich eingestellt!“

 

 Und danke, Gevatter Frühling. Du warst, zumindest hier in Leipzig, gerademal ca. zwei Tage aktiv, um den seit sechs Monaten vorherrschenden Herbst ein wenig zu entlasten, und nun das.

 

 Keine Lust mehr, oder was? ´ne Art Jahreszeiten-Suizid???

 

 Wenn unsereiner sein Wirken einstellt, heult die ganze deutschsprechende Fangemeinde sowie die musikalische Welt auf. Also drei bis vier Auserwählte.

 

 Bei dir aber sind es mindestens fünf, denn ICH heule ja mit. W. wimmert sogar! – Ergo: sechs!

 

 Die Besserwisser unter euch werden nun rufen „Was hatter denn, unser kleiner Schlingel? Ab heute soll’s doch wärmer werden!“ und damit sowas von Salz in die Wunde streuen, daß ich gleich mal nachgucke, ob da so ein Sado-Spezialist nicht auch noch Pfeffer beigemengt hat. Denn im Wetterbericht wurde zwar Erwärmung prognostiziert, dabei das Saarland aber definitiv ausgenommen.

 

 Und nun ratet mal, wohin Herr R. und ich heute radeln, um bis Sonntag sächsisches Liedgut unter Menschen zu bringen, die Frauen mit „es“ anreden? - Na?  - Richtig.

 Saarbrücken, wir kommen. Jeder mit zwei Pelzmützen im Gepäck. Und Gebäck im Gepäck, denn man weiß ja nie. Und außerdem ist dem Sachsen ja der Unterschied zwischen Gepäck und Gebäck rein phonetisch sowieso nicht erklärbar.

 

 Da erweist es sich wiedermal als unschätzbar wertvoll, daß UNSERE Liedtexte soooo gehaltvoll sind, daß sie nach der Vorstellung vom Publikum grundsätzlich nachgelesen werden.

 

 Unter Aufsicht.

 

 Gleich im Saal.

 

 Und dann wird auswendig gelernt.

 

 Vor allem der Satz: „Eine CD bitte! Egal, was das Meisterwerk kostet…“

 

 Was aber nützt das alles, wenn das Publikum ob herrschender Minusgrade wegen zitternder Finger nicht an die Knete im Portemonnaie rankommt?

 

 Also, lieber Frühling: Überdenke deine Einstellung nochmal. Sodann stelle dein Einstellen ein und stelle dich ein. Mach einen auf Stelldichein. Auf Rendezvous.

 

 Und da es von Saarbrücken gen Fronkreisch ja nur ein Katzensprung (Gut, bei den hiesigen dermaßen fetten Katzen sind’s wohl zwei Sprünge, und nach denen hängt ihnen schon die Katzenzunge zum Halse raus…) ist, schließt sich hier die sprachliche Klammer.

 

 Mit deren Beutel gepudert, verabschieden sich eure zwei Lieblinge (zwei?) gen Westen. Nun nur noch schnell Geld wechseln, dann die gute D-Mark im Brustbeutel verstauen, „Ur-Krostitzer Bier“ für die Bestechung der Grenztruppen der Deutschen Demokratischen Republik, des ersten Arbeiter-und-Bauern-Staates auf deutschem Boden, nicht zu vergessen, das Wörterbuch Sächsisch-Saarländisch eingesackt, und ab aufs Tandem!

 

 Tritt in die Pedale, W.! Ich mache es mir hinten mit einem Buch gemütlich. Nur gut, daß wir vier Pelzmützen haben. Das macht mich a) noch größer und b) eine wohlig warme Kopfhaut. Für Herr R. wäre so ´ne Mütze sowieso nix! Wenn ich schon sehe, wie sich bei dem die Schweißperlen auf der Stirn sammeln. Unglaublich!

 

 Und das bei eingestelltem Frühling!

 

 Keine Angst: Wir kommen wieder. Natürlich nur, wenn W.s stramme Waden den Parforce-Ritt durchhalten. Ich dope ihn vom Rücksitz aus. Mit Worten („Quäl dich, du Sau!“)! MEINE Pedale habe ich vorsichtshalber vor dem Start abmontiert.

 

 Alles eine Sache der Einstellung, meint

 

Jürgen




03.April 2008


Stichhaltige Begründung

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 wenn das keine Meldung in „Spiegel online“ wert ist, was dann: „Schauspielerin Charlize Theron möchte Mutter werden“.

 

 Yep! Und sonst so?  - Muß.

 

 Womit einem diese Massenmedien alles belästigen, ist ja ungeheuerlich. Zumal ich diese „Schauspielerin“ nicht mal kenne. Und vor allem: Sie sei zwar bereit, die Verantwortung, welche das Mutter-Sein mit sich brächte, zu tragen, wolle aber trotzdem nicht heiraten, hieß es in der „Meldung“.

 

 Diese Hollywood-Schlampen…

 

 Warum meldet denn nicht mal ein sogenanntes Nachrichten-Magazin, daß ich beabsichtige, reifer zu werden? Vom Früchtchen zur Frucht, sozusagen. DAS wäre mal wirklich interessant! Nun gut, nur für mich und Herrn R., aber immerhin.

 

 Ich jedenfalls bin bereit, die Verantwortung für meinen Reife-Prozeß zu übernehmen. Werde aber trotzdem nicht süßer. Keinesfalls! Warum auch: Süßer geht ja nicht…

 

 Auch das wäre ´ne tolle Schlagzeile: W. denkt darüber nach, Mutter zu werden.

 

 Ha! Das wäre überhaupt DIE Schlagzeile. Blöd nur, daß er davon noch nichts weiß. Muß ich ihm schonend beibringen. Heiraten muß er deswegen ja nicht, da er dies bereits vor vielen, vielen Jahren tat.

 

 Mutti Waldi – irgendwie kann ich mich damit anfreunden. Nur das „Waldi“ stört ein bissel und müßte durch „Theresa“ ersetzt werden. Ach, mein Thereschen…

 

 Aufs Terrässchen kann ich heute leider nicht raus, denn immer, wenn ich mich auf den Weg mache, die aufblitzende Sonne zu genießen, versteckt diese sich hinter Regen- und Graupel-Schauern. Und das mitten im April! Da haben wir’s mal wieder: Das Klima spielt verrückt!

 

 Im Gegensatz zu mir spielt das Klima aber nur. Verrückt, oder?

 

 Daß mein Schreibtisch verrückt ist, möchte ich hier nicht explizit auswalzen. Sowas passiert halt beim Saubermachen. Nachher stelle ich ihn wieder auf seinen angestammten Platz. Sozusagen auf seine Stamm-Zelle.

 

 Vielleicht experimentiert die oben erwähnte kindwillige Charlize (wahrscheinlich ein um-operierter Charli…) mit ebenjenen. Die herkömmliche Art, an Kinder zu kommen, wird ja kaum noch praktiziert. Dabei war das so schön: Kurz-Trip nach Afrika, einsacken das Ding, ab nach Hause, gründlich duschen – und fertig war der Vorzeige-Mops.

 

 Ich übrigens weiß wohl, warum Charlize nicht heiraten will! Denn die nächste Meldung auf „Spiegel online“ lautet doch wahrhaftig: „Frisch verheiratete Lehrerin erstochen“.

 

 Kinder, Kinder!

 

 Kindische Grüße von

 

Jürgen Kindsky




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