Dezember


31.Dezember 2007


Unerwünschte Be-Wünschungen

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 die Floskelei ringsum, „Guten Rutsch!“ übrigens, geht mir sowas von aufs Schwein, daß ich euch hier gar nicht damit belästigen möchte. Aber muß!

 

 Denn nun schreit es mich in Leipzig schon von Litfaßsäulen und Plakatwänden an: „Frohe Feiertage!“

 

 Und das Ganze garniert mit überlebensgroßen Schreckensbildern, u.a. von Peter Escher, der in seiner Fernsehsendung Unbedarfte dem Spott der Massen feilbietet und sich dafür auch noch als „guter Mensch“ feiern läßt, sowie Axel Bulthaupt, dem Boulevard-Journalisten, der selbst für diese Spezies Mensch noch zu doof zu sein scheint!

 

 Und diese Blödsäcke biedern sich nun mir und anderen mit ihren grinsenden Dumpffressen an und wünschen einfach irgendwas.

 

 ICH WOLLTE KEINE FROHEN FEIERTAGE! Ich bin eigentlich immer froh, und Feiertage sind für mich dann, wenn ich was zu feiern habe, und nicht, wenn sie der Kalender vorschreibt.

 

 Vor allem aber möchte ich nicht von Menschen, die ich zutiefst verabscheue, be-wünscht werden! Zumal ich das Ganze ja mit meinem GEZ-Beitrag auch noch finanziere!

 

 Ich bezahle sozusagen potenzierte Deppen dafür, daß sie mir etwas wünschen, was ich nicht haben möchte. Schizophren!!!  

 

 Nun muß man Escher und Konsorten nicht kennen! Ja, man sollte sie besser nicht kennen. Da ich aber Gelegenheits-Zapper bin und gern mal bei journalistisch richtig schlecht gemachten (Bulthaupt) sowie vor Falschheit strotzenden und die Unbedarftheit der Menschen ausnutzenden (Escher) Sendungen verweile, um mir meine Vorurteile bestätigen zu lassen, kenne ich die Grinsebacken. Vom – und da kommt ihr nie drauf – MDR…

 

 Und jetzt be-wünschen diese Volksverdummer mich auch noch! Wahrscheinlich wissend, daß mich das auf die Palme bringt! Zumal ich ja, wie jedes Jahr über die frohen (!) Feiertage, eine solche habe, da meine Nachbarn nur über Platz für ein überdimensioniertes Gewächs verfügen und dieser vom Heiligen Abend bis in den Januar hinein vom Weihnachtsbaume okkupiert wird, was die nicht minder kleine Palme immer mir in die Arme treibt… - Meine erste Pflanze!!!

 

 Scherz.

 

 „Reg’ dich nicht so auf! Im neuen Jahr wird alles besser!“ höre ich nun die Gutmeinenden unter euch energisch säuseln. Zu Ersterem sage ich: Macht aber Spaß, und wenn ich’s nicht mach’, macht’s (fast) keiner. Zu Letzterem: Ha!

 

 Obwohl Angela, unsere Drossel aus der Uckermark, solcherlei in ihrem Schwanensang zum neuen Jahr versprach. Dazu nur Zweierlei:

 

 Warum wird die Neujahrsansprache der Kanzlerin/des Kanzlers eigentlich immer erst am Silvesterabend gesendet, wenn den ganzen Silvestertag über bereits aus ihr zitiert wird? Teilweise sogar mit Originalton! Dann sendet den Scheiß doch gleich ab null Uhr, und bezieht euch dann auf das Gesagte. Und nicht, wie heute in den meisten Nachrichtensendungen, auf das Gesagt-Werdende. – Ein Schwachsinn!!!

 

 Und zweitens: Wenn es schon solch eine Neujahrsansprache am Silvestertag (noch eine logische Fehlleistung) geben muß (Und das Grundgesetz fordert dies explizit nicht!), warum kann dann die Floskel-Aneinanderreihung nicht mal in einem Ton gehalten werden, der einen nicht ständig an Märchentante oder -onkel denken läßt? – Das Gesäusel der Kostüm-Trägerin aus dem Brandenburger Umland ist so nicht auszuhalten. Sie spricht mit uns, dem Volk, als wären wir alle geistig behindert und sie unsere Erziehungsberechtigte. Eine Mutti bar jeglichen Humors! Das kommt erschwerend hinzu.

 

 Doch dafür liebt sie das Volk. Also das Volk sie. Außer Volker. Und ich bin in diesem Moment mal Volker.

 

 Alles in allem nun mein Fazit, knapp neun Stunden bevor 2007 zu Ende geht: Es war nicht auszuhalten! Hat aber irre Spaß gemacht!

 

 In diesem Sinne wünsche ich euch (außer Escher, Bulthaupt und der Märchentante) frohe Feiertage! Und nochmal guten Rutsch! Und kommt gut rein! Und vor allem Gesundheit! Und so jung kommen wir nie wieder zusammen! Schreckkkkkklich…

 

 2008 kann kommen. Hoffentlich dann ab und an auch mal

 

Jürgen




26.Dezember 2007


Gott-zilla?

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender, lieber Gott,

 

 so sah’s aus:

 

Nepal: Hängebrücke eingekracht – Hunderte Menschen vermißt

 

PKK: Türkische Luftwaffe fliegt neue Angriffe im Nordirak

 

Selbstmordanschlag im Irak – viele Tote

 

San Francisco: Tiger tötet Zoobesucher

 

Deutschland: Riesiger Kinderporno-Skandal

 

München: Vater tötet achtjährigen Sohn und sich selbst

 

ARD: Florian Silbereisen

 

 Oh Gott!

 

 Ungläubige Grüße von

 

Jürgen




24.Dezember 2007


Darb-Tage

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 - diese armen Franzosen! Für sie ist es heute die „’eilige Nacht“, da sie ja, aufgrund schwerer Gen-Defekte, nicht in der Lage sind, ein „asch“ zu sprechen. Ein ganzes Land hetzt! Ca va. Geht mir aber irgendwie auch am "asch" vorbei.

 

 Wir aber haben Zeit, nehmen uns, ganz deutsch, in die Arme, feiern ein Fest der Liebe und machen ab Donnerstag (größtenteils aber schon ab morgen) wieder weiter wie bisher.

 

 Was ja auch irgendwie gut so ist, denn mir geht das ganze schein-heilige Fest sowieso, und an diesem speziellen Tag kann ich das ohne Erröten endlich mal aussprechen bzw. -schreiben, auf den Sack!

 

 Was mich nicht hindert, euch ein frohes zu wünschen. Denn all jene, die sich das hier zu Gemüte führen, beweisen ja nicht nur, daß sie intellektuellem Masochismus verfallen sind, sondern auch, daß sie eine gewisse Distanz zum ganzen uns umflutenden Drumherum zu schätzen wissen.

 

 Ihr möchtet mir nah sein! Fehlgeleitete auch Herrn R., aber da habe ich keine Beziehungen, und ihr müßtet schon selbst bei ihm anklingeln. Ich nämlich verabschiedete den lieben W. vorgestern, nachts gegen 2 Uhr, als wir uns nach der letzten „Melankomiker“-Gala 2007 Treueschwüre und Komplimente säuselnd beim Abschieds-Zeremoniell an der Tankstelle in den Armen lagen, bis auf Weiteres.

 

 Ja, Weihnachten – für W. und mich sind es Tage der Enthaltsamkeit, der Entsagung, des Darbens. Vielleicht ab und an ein kleines Telefonat, ´ne SMS, ´ne Mail sowie ein Hineinhorchen in den einen oder anderen Tonträger, den wir gemeinsam zelebriert haben – mehr an Kontakt zwischen uns ist da nicht. Wenn man mal davon absieht, daß ich über die Feiertage immer ein, zwei Waldemar-Poster in meinem Wohn-, Schlaf- und Eßbereich verteilt habe.

 

 Mögen es meine Eltern, bei denen ich nachher zum Geschenkefassen und -darreichen auflaufe, auch noch so seltsam finden: Ohne ein T-Shirt mit dem Konterfei Herrn Röslers gehe ich in den Tagen des Getrenntseins von diesem Großen seiner Zunft nicht aus dem Haus!

 

 Ganz zu schweigen von seinem Sockenhalter, den er mir liebenswerterweise über die Feiertage als Fetisch überließ… Ein geiles Teil! Also der Sockenhalter.

 

 Und W. selbst? Wird er mich vermissen? Gerade heute, am Tag aller Tage? Gut, warum sollte es gerade ihm anders gehen als dem Rest der Deutschen, denen ja eine gewisse Führersehnsucht immanent ist? Und vor allem meine Güte! Du meine Güte! Sicher wird sie nicht durch das aufgewogen, was ihm diejenigen zu bieten haben, die er verschmitzt als „meine Familie“ bezeichnet. Obwohl er anderes behauptet, glaube ich zu WISSEN.

 

 Vielleicht sollte ich heute abend doch noch bei Familie R. reinschneien, um auch dem dortigen Fest als „Flocke der Herzen“ den gebührenden Glanz zu verleihen: „Da bin ich, und ich bleibe! Für immer!“ Sätze nach denen sich neben W. wohl vor allem Frau R. sehnt. Und erst die Kinder! – Jürgen for ever – wenn das kein Grund ist, von einer beseelten Weihnacht zu sprechen…

 

 Lasset es mich so sagen: Ich bin noch schwankend! Vielleicht steigere ich die Vorfreude im Hause R. um ein Vielfaches, wenn ich die ganze hehre Schar noch ein, zwei Jährchen darben lasse, bevor ich zu ihnen ziehe. Um die Sehnsucht nach mir ins Unendliche, ja ins Unerträgliche anschwellen zu lassen. Ich weiß: Ihr alle kennt dieses Gefühl, welches ich nur zu gut verstehen kann, aber, und hier muß ich selbst an einem heiligen Nachmittag mal Tacheles reden: Es gibt mich nur einmal!

 

 Wohl höre ich euer verzweifeltes „Leider!!!!!“ durchs sich im Christenschwange befindliche Land schallen. Aber wisset: Heilande lassen sich nicht klonen!

 

 Machen  sich aber, und da könnt ihr beruhigt sein, auch weiterhin zum Clown. Denn: Warum sollte ich mein Leben ändern?

 

 Es sei denn, daß ich heute Abend mit Geschenken solcherlei Art schier überhäuft werde, die meinen Charakter verderben. Da sei Gott vor!

 

 Doch, und das nun als versöhnlicher Abschluß kurz vor dem Geschenke-Tsunami, dessen ich harre: Wo nix ist, kann auch nix verdorben werden!

 

 Charakterlose Grüße von

 

Jürgen




21.Dezember 2007


…noch fünf Minuten hat der Tag

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 heute schon kalt geduscht? Ich ja! Denn als ich so gegen zehn in den Tag stolperte, offerierte der mir neben einer kalten Behausung samt kalter Heizkörper auch das kalte Grausen: aus dem Wasserhahn. Es eiszapfte sich sozusagen durch die Leitung, das fast schon gerinnende Naß.

 

 Da ich ein (leider noch unerkannter) Held bin, änderte ich mein Morgenritual nicht im Geringsten, lobte also kurz, vor dem Spiegel stehend, mein jugendliches Antlitz und stürzte mich dann unter den Fluter. Hui! Und hach! Teilweise gefror der Schaum! – Keine Spur von Erd-Erwärmung…

 

 Gut, nach der Null-Grad-Spülung war rein optisch nicht mehr zu erkennen, ob ich zur Spezies Mann oder Frau gehöre (Natürlich nur wegen der zugefrorenen Lider…), doch ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie egal mir das war. Nein, Zitter hätte ich in diesem Moment nicht spielen können. Ich WAR Zitter. Ohne Aal.

 

 Und mein (Hier könnt ihr nun Adjektive wie „strammer“, „wohlgeformter“, knackiger“, „sexyiger“ usw. einsetzen…) Hintern, machte sich zum Alfons, also einen auf Zitterbacke.

 

 Das Schönste aber kam fünf Minuten später: Heizung und Warmwasser funktionierten wieder!!!

 

 Nun bin ich mir nicht sicher, ob dies nur meinem mich seit Geburt verfolgenden Pech geschuldet ist oder ob ich was verpaßt habe: Waren wir heute etwa aufgefordert, alle für fünf Minuten die Heizung und das warme Wasser abzustellen? War schon wieder Mutti-Erde-Rett-Tag?

 

 Als es kürzlich darum ging, daß alle mal für fünf Minuten das Licht ausmachen sollten, hatte ich einen Riesenspaß. Ich setzte mich, samt batteriebetriebener Heizdecke, an den Rand der Autobahn und wartete ab. Punkt 20 Uhr griff ich dann zum Nachtsichtgerät und zählte die Blechschäden. Ja, auch ineinander verkeilte Karossen! Sehr, sehr schade, daß Polizei und Krankenwagen nicht zu den Unfallorten vorstoßen konnten! Aber besser so! Denn Blaulicht hätte nicht nur das Autobahndunkel entwürdigt, sondern vor allem das Klimakterium (oder so) kaputt gemacht.

 

 Als dann nach fünf Minuten die wenigen noch intakten Vierrädler wieder auf Volle-Kanne-Xenon schalteten, schoß ich Fotos von dem Blutbad. Irgendwann stelle ich die aus und spende die so über mich hereinstürzende Knete für Greenpeace. Oder für ´nen guten Zweck, was bedeutet, daß ich sie behalte…

 

 Wie aber nun weiter auf dem Pfad der Errettung unseres Planeten? Fünf Minuten ohne Licht hatten wir schon, fünf Minuten ohne Heizung und Warmwasser gab es heute, wobei ich es schade finde, daß beides gekoppelt war. Hätte man auch zwei Aktionen draus machen können. Schon um aufzurütteln…

 

 Ich wäre ja zuvörderst für fünf Minuten Schnauze halten. Aber wirklich alle! Auch Kerner.

 

 Fünf Minuten Sex? Leider alltäglich im Land der German-Lover.

 

 Was auch nicht geht: Fünf-Minuten-Ei. Vielleicht ist dieses Verdikt moderner Kochkunst aber schon Energiesparen an sich. Wer weiß denn, ob unsere Großmütter sowie deren Mütter die Eier nicht schlappe 20 Minuten brodeln ließen? Oder gar Stunden? Tage! Wochen!! Das Jahres-Ei!!!!!

 

 Und nun? – Nur noch fünf Minuten! Der Erde zuliebe. Danke! Und: Dotterwetter!!

 

 Wer nun erwartet, daß ich mit dem Vorschlag „Fünf Minuten Denken“ komme, kann schon mal enttäuscht die Lefzen auf Talfahrt schicken. ICH werde dieses Volk nicht überfordern. Da könnte ich ja gleich mit „Fünf Minuten Freundlichkeit“ versuchen, den ganzen hiesigen Gen-Pool umzukrempeln.

 

 Ich werde es heute abend, wenn Herr R. und ich letztmalig für dieses Jahr gemeinsam zu unseren Instrumenten greifen, mal mit fünf Minuten (geheuchelter) Freundlichkeit gegenüber W. versuchen. Jaha: VERSUCHEN. Bin ja auch nur ’n Mensch.

 

 Das Positive nun aber zum Schluß: Ab morgen werden die Tage wieder länger! Scheiße nur, daß das die Nächte verkürzt. Ich schlafe doch so gern…

 

 Andererseits bringen die dann längeren Tage vielleicht schon ab März wieder Temperaturen über dem Gefrierpunkt mit sich. Ob das aber unserem blauen Planeten, den wir ja von unseren Enkeln (den Säcken!) nur geliehen haben, gut tut? Das ganze Frühjahr über und, wenn wir Pech haben, auch im Sommer 2008 wird sich die Erde erwärmen. Die Forscher haben recht!

 

 Bei mir erwärmt sich sogar, ob der nun wieder funktionierenden Heizung, die Wohnung!!!

 

 Holt mich hier raus!!!! Rettet die Erde und

  

Jürgen




20.Dezember 2007


Glü(h)cksgefühle

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 ich bin am Verglühen! Gewesen. Gestern. Wo ich doch eigentlich so gar nicht für dieses ganze weihnachtliche Brimborium zu haben bin.

 

 Doch der harte Kern der Squasher-Gilde zu Leipzig zwang mich gestern, das zu tun, was ich bei anderen bislang nur kopfschüttelnd und gar nicht milde belächelt hatte: Im Kalten rumstehen und Glühwein saufen. Geplant, getan!

 

 Und wie. Zuvörderst: Es war nicht kalt. Es war arschkalt! Und noch zuvörderster: Ich war der Einzige der Truppe, der pünktlich am dicht umlagerten Alkohol-zu-Geld-mach-Büdchen auf dem Weihnachtsmarkt erschien.

 Die Minuten des Wartens verkürzte ich mir mit einem … Glühwein. Und immer, wenn so langsam der eine oder die andere zu unserer Runde hinzustieß, stieß ich ebenfalls. Und zwar an. Mit diesen potthäßlichen Glühwein-Tassen, welche mit weihnachtlichen Motiven NOCH häßlicher gemacht werden. Für zwei Euro kann man solch Verdikt des schlechten Geschmacks sogar kaufen!!!

 

 Das Getränk als solches aber – nun ja. Wurde von Tasse zu Tasse besser. Und es war, was ja ganz wichtig ist, nicht zu dünn. Machte sogar richtige Rotwein-Flecke auf meiner Hose. Sooooooolche Kavenzmänner von einem Fleck!

 

 Besudelt und betütelt! So stand er da, euer kleiner Racker! Wankte dann aber, in die Gruppe gepfercht, ins nächstbeste Lokal, um dem glühenden Wein ein Speislein nachzujagen. Löschen auf Männer-Art!

 

 Der Taxifahrer hatte später wohl viel Spaß, als er, bei rasender Fahrt, immer nahe des jeweiligen Domizils des Probanden, einen nach dem anderen von uns, aus dem beigen Kfz kippte. Abrollen – das lernt man beim Squash!

 

 Heute abend sehen sich all die kleinen Glühwürmchen ja schon in den Courts unseres Fitneßstudios wieder. Mal sehen, wer als Erster einen Ball trifft…

 

 Was lernt uns das, liebe Gemeinde? Richtig: Meine Verachtung der Weihnachtsrituale war mehr als berechtigt. Alles gnadenlose Abzocke. Menschen werden willfährig gemacht. Und süchtig! Der Teufel Alkohol versucht, das Fest der Christen unter Kontrolle zu bekommen. Erfolgreich!

 Der erwachsene Mensch wird alberisiert, also immer alberner gemacht. Wo ich doch Albernheiten so hasse.

 Aber: Schön war’s.

 

 Das wiederum kann ich nun gar nicht begreifen. Muß ich mal Herrn R. drüber ausfragen, der ja für mich persönlich sowas wie die Nelke im Glühwein ist. – Ohne ihn geht’s nicht.

 

 Da ich jetzt aber einen Anflug von Sentimentalität aufkommen spüre, mache ich für heute schnell Schluß. Ich muß sowieso noch darüber nachdenken, warum jetzt acht dieser scheußlichen Glühweintassen in meiner Küche rumstehen…

 

 Glühende Grüße von

 

Jürgen




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