Januar


31.Januar 2006


8000facher Unsinn  

Liebe Lesende, lieber Lesender,  

 um einen weitverbreiteten Irrtum aufzuklären: Thomas Schmitt von der Gruppe „MTS“ mag zwar der Sohn von Erich Schmitt sein, aber DER Thomas Schmidt ist der – ACHTUNG! - KLEINE MUCK! Interessiert das jemanden?

  Und guckt doch bitte mal im Internet nach, wer Willi Narloch war. Ein großer seiner Zunft! Und noch außerdemer: Wer Polizeihund Muchtar nicht kennt, ist nicht mehr mein Freund!!! So hieß der ganze Film: „Polizeihund Muchtar“. Das weiß man!!!!

  So, jetzt muß ich mich erstmal fassen. Komme gerade von der Kinder-Mugge und habe außerdem 8000 neue Flyer fürs Kinderprogramm aus der Druckerei geholt. Und jetzt erst gemerkt, daß darauf die Postleitzahl nicht stimmt. Habe alle 8000 kontrolliert: überall falsch. Habe auch das vor Druckbeginn von mir abzuzeichnende Manuskript kontrolliert: Der Fehler war schon drin. Na danke, doooooofer Jürgen!

 Wenn ich ´ne Kugel hätte, würde ich sie mir geben…

  Völlig geknickt grüßt

 Jürgen




30.Januar 2006


Knie-Fall

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 liebe DDR-Fernsehende Rumpelkammer-Liebhaber, schrieb sich Willi Schwabe mit zwei oder nur mit einem „a“? Und vor allem: Schrieb er sich überhaupt? Und wenn ja, mit wem? Mit einem „a“? Sofort bekommt die Frage eine ganze neue Richtung!!! „Eh, bist du nicht ‚a’, mit dem sich Willi Schwabe immer geschrieben hat?“ – „Nee, der schrieb sich doch mit zwei ‚a’, und das andere kenne ich nicht!“ Ganz davon abgesehen, daß er sich ja auch nicht mit zwei „i“ schrieb. Das Ferkel! In dem Alter noch mit zwei (!) „i“… Igittegitt!

 So, mein Tagwerk ist eigentlich vollbracht: Einen Vertrag habe ich abgeschlossen, einen weiteren abgelehnt, um mich nicht zu verheizen… Oder waren’s Termingründe??? Ach, meiner Ablehnungs-Verdikte sind gar viele…

 Bei Verdickte fällt mir gleich noch ein, daß ich heute wahrscheinlich nicht mal zum Squash gehen kann, da sich gestern nach dem Tennis mein Knie verdickte und mein Kumpel, was zugleich mein Gegner, andererseits auch mein Freund, aber auch mein Arzt ist, mir ein Pause empfahl. „Knie-Verdickte“ wäre auch ein schöner Programm-Titel. Da könnte man auf Orthopäden-Kongressen absahnen bis zum Abwinken. Oder heißt das dort „Absaugen“? Also nicht das Abwinken, sondern das Absahnen.

 Nun seile ich mich bis zum Wiederschreiben ab und hoffe, daß das Hanfgebinde dieses auch aushält. Seil’s drum, meint

Jürgen

PS. Übrigens haben wir das Jahr des Hundes...

Euer Muchtar




28.Januar 2006


Das Dummchen

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 ja, ich bin soeben erwacht und habe den Computer betreten. Da ich multifunktional begabt bin, verzehre ich nebenbei trinkenderweise eine Portion Kaffee und denke über den weiteren Tagesablauf nach. Der Kunst – ja, nennen wir meinen Broterwerb durchaus einmal so – also der Kunst werde ich erst wieder am Sonntag frönen. Ein Tag, an dem ich ihn erstürmen werde, den Honorar-Himmel! Vorfreude bemächtigt sich, und zwar meiner.

 Der morgige Abend dagegen ist Heinz Strunk gewidmet, dessen literarisches Machwerk „Fleisch ist mein Gemüse“ ihr dem eurigen, nicht etwa Gemüse, sondern Gemüte, unbedingt zuführen müßt. Sollten ihr es nicht, und diese Vermutung hege ich stark, bereits getan haben und ob des dem Werke innewohnenden Humors in häufiges und vor allem wissendes lauthalses Schmunzeln ausgebrochen sein.

 Nun aber unterstreicht mir dies Rechtschreibprogramm „lauthalses“ rot, und ich merke: Dies ist weder mein richtiges Rechtschreibprogramm noch mein richtiges Leben, denn Solcherlei DARF sich nicht zutragen, wenn man sich bemüht der Sprache der Straße abhold zu sein und entsprechend zu formu- und fabulieren. Ha! Jetzt unterstreicht es „formu-"! Das Dummchen!!

 Nun lasset mich mein gut getrocknetes Pülverchen für diesen Tag nicht binnen einer Wortmeldung verschießen, denn noch ist Winter. Und erst im Frühling bricht ja das große Verschießen aus, welches im Volksmund gar mit „Liebe“ umschrieben wird. Ich füge ungefragt „Triebe“ hinzu und denke dabei an all die langen Jahre, die ich bereits diesen Planeten, der uns übrigens von unseren Enkeln nur geliehen ist, ziere.

 Zieren Sie, sehr geehrte Leserin, geehrter Leser, sich ebenfalls nicht, mir, dem Absender dieses Schreibens, ein linguales Lebenszeichen zu senden.   Zumal mich hungert. Oder gar mir? Egal, denn dann könnte ich mir ob ihrer Sendung ein Sendwich zubereiten und mit dem Lächeln des Gourmets im leicht faltigen, ab und an aber immer noch verschmitzt, ja gar spitzbübisch in die total der Demenz verfallene Umwelt blickenden Gesicht verzehren. Mjammm!

 Es möge ein Tag der Erfüllung für uns alle, inklusive der uns am Herzen liegenden Freunde, werden. Diesen Wunsch offeriert euch ergebenst dienernd und hofierend

Jürgen




27.Januar 2006


Salzwedel (Zugabe) 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,   

 soeben rief es wegen einer Mugge in Salzwedel an. Natürlich kann man mit Salz wedeln. Testet das mal mit einem Hund: Salz auf die Rute, und schon wedelt der (oder die) Gute! Altes Züchtersprichwort...   

 Und sollte jemand meinen, wer solcherlei zu Schreiben imstande sei, wäre gar ein Fauler, dem sei entgegengehalten: Ich bin nicht faul, sondern warte, daß Veranstalter anrufen und mit einem „Guten Morgen, ich bin reich!“ auf den Lippen das offerieren, was man Offerten nennt.  

 So, nun ruft gleich die Messemetropole, denn ich möchte kleiner Einkäufe frönen. Also rücke ich meine Frön-Frisur zurecht und orte mein pekuniäres Volumen. Besser wohl Volümchen.

  So, ikea dann mal in die Stadt, wa?  

Jürgen




26.Januar 2006


Ausbrecher! (Zugabe 2) 

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

  was für ein Tag! …soeben rumpelte und pumpelte es in meiner Wohnung, und ich dachte noch: Es wird doch hoffentlich kein Einbrecher sein! Und dann war es das ganze Gegenteil: Ein Ausbrecher! Der Frühling brach aus! 

 

Brecheisen-Jürgen 

 

 PS. Und wie erkannte ich ihn, den Gevatter F.? – Anhand eines blühenden Krokus’! Der Kro-Küsser ist übrigens die sächsische Variante vom Alles-Küsser, franz. en-gros-Küsser. Eben der Kro-Küsser.  Andererseits wissen wir alle, daß ein dem Naschwerk Krokant Verfallener dieses vor dem Verzehr nicht nur herzt und abschleckt, sondern auch küßt.

 Nun haben aber gerade Krokant-Liebhaber des öfteren eine höchst heftige Abneigung gegen Imanuel oder aber Herrmann. Kant. So daß sie sich mit jenem Namensteil des geliebten Naschwerkes nicht identifizieren mögen und schon beim Kauf auf „400 Gram Kro…!“ bestehen. Dann wird ausgepackt und gekroküßt!  

 Wir alle erinnern uns aber auch noch des in der Yellow-Presse mehrfach erwähnten Vorfalls, als in Nairobi ein übelst beleumdeter Reptil-Knutscher die Lippen über ein Drittel des Gesamtkörpers seines Kußpartners stülpte. Ein Drittel eines Krokodils – ein Kro. Ergo: ein Kroküsser.  Hättet ihr selbst drauf kommen können.  

Als kleiner sächsischer Rabe empfehle ich mich mit einem fröhlichen „Kroh!“. 

Jürgen 




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