13.August 2012


Mit Helm?

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 was ist denn heut' bei Findigs los?? – Keine Ahnung.

 Bei mir selbst scheint die Sonne, ich warte auf Nachricht von Herrn R., wann er Zeit für ein Pröbchen der neuen Lieder fürs "Busen-Freunde"-Programm hat, und freu mich auf Donnerstag, wenn N. und ich langsam aber sicher zu den letzten Aufnahmen fürs neue CDchen schreiten.

 Und dann war da noch die Mail von Stephan Klingner (http://stephanklingner.de) , der  sich sooo viel Mühe gemacht hat, damit ihr das hier sehen könnt: https://www.youtube.com/watch?v=o8uEh9AMt5o

 So sah es aus und hörte es sich an, als Herr R. und ich beim Open air der Pfarrscheune Schenkenberg gemeinsam mit "Fiddle Folk" und "Unicum" zum "Flotten Dreier" baten. Irgendwie finde ich mich schlecht gekämmt, aber da steh' ich drüber. Nicht immer können alle sieben Haare par exellence liegen.

 Sollten aber schon…

 Dafür scheint sich aber das Knie, welches mein linkes Bein zwischen Oberschenkel und Wade prächtig zusammenhält, langsam entschlossen zu haben, wieder richtig zu liegen bzw. einzurasten. Ok., die Herren Doktoren meinten nach der OP, daß eben jenes Knie (MEINS!!!) für immer hin sei, aber: Auch Doktoren können irren!

 Wenn der Patient richtig doll dran glaubt.

 Und entgegen der ärztlichen Weisung NICHT aufs Squash- und Tennisspielen verzichtet. Ja, einer gewissen Entschlußkraft kann sich auch ein linkes Knie nicht entziehen. Im Körper hat ja immer noch die Birne das Sagen. Großhirn an Knie: "Schnauze!"

 Draußen sommert's heute so schön, daß ich wünsche, die Zeit möge still stehen. Das aber würde ja bedeuten, daß ich für immer so alt wäre, wie ich heute bin. Möchten wir das? – Nein!

 Was ihr möchtet, ist dabei ja fast irrelevant, aber ICH möchte, na klar: noch jünger werden. Aus gefühlten 14 (in der Rübe) und 75 (im linken Knie, wenn ich mal ganz kurz ehrlich zu mir bin…) könnten im Laufe der Woche durchaus 12 und, naja, 17 werden. Dann wäre mein Haupt wieder in der Friedens-Oberschule Delitzsch (Jaha: FRIEDENS-Oberschule. Mein Gott, was hatte dieses Land für Illusionen…) und mein Knie Mitglied der gefürchteten Delitzscher Handballmannschaft mit dem aggressiven Namen "Lokomotive". – Ja, das Leben gleiste so vor sich hin.

 Das alles aber ist nichts gegen den Fakt, daß die "MelanKomiker" gefragt wurden, ob sie nicht mal ´ne Woche raus möchten aus Deutschland. Zum Singen. Flug und Unterkunft würden bezahlt. Nur halt keine Gage. Aber dafür mal ´ne Woche raus.

 Überlegenswert.

 Daß aber Afghanistan der angebotene Auftrittsort sein sollte, machte mich dann doch leicht nachdenklich. Nicht, daß ich der Truppe dort unsere Gesänge nicht gönnte. Aber mal ehrlich: Ich mit Helm – wer hört da noch auf die Texte???

 Dagegen würden W. oder N. mit Helm durchaus verbessern. Vielleicht schicke ich die Beiden…

 Nee, so gemein ist nicht mal

Jürgen

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