19.Mrz 2012


Thälmann sonnt sich

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 manchmal zieht ja jemand im Hintergrund die Fäden. Bei mir aber war’s (fast) öffentlich. Am Donnerstag. Mit Gefühl. Und Begeisterung.

 

 Also beides natürlich nicht meinerseits, sondern eher auf Seiten der Schwester. Nein, nicht meiner. DER.

 

 Nun heißt es aber doch DIE Schwester, werdet ihr einwerfen. Das wiederum wird nun MIR zuviel.

 

Punkt.

 

 Die Fäden aus dem Knie sind raus. Jetzt hilft nur noch tackern.

 

 Aber euer kleiner Hüpfinsfeld wird auch das überstehen. Zumindest lustwandelt er schon wieder ohne Gehhilfen durchs knospende Land.

 

 Dabei könnte ich es sooooo gut haben. Ich bin noch zwei Wochen krankgeschrieben!!! Singe aber schon seit einer Woche wieder.

 

 Wie, bitteschön, kann man „HELD“ anders definieren???

 

 Ja, da schweigt ihr und versucht, mich vor euer geistiges Auge zu projizieren…

 

 Werde ich dadurch zu eurem geistigen Eigentum? Habt Ihr jetzt Rechte an mir???

 

 Nein, denn ich habe zwei Linke. Fragt W.!

 

 Und ´nen neuen Präsidenten habe ich auch. Was mir aber eigentlich schnuppe ist.

 

 NIEMAND hat sich vor Gevatter Wulff ums Präsidentle gekümmert. Nur Jochen war traurig, daß er’s damals nicht geworden ist.

 

 Und ich glaube, ihm ist es auch am Allerwichtigsten, daß er’s nun ist.

 

 Und damit soll’s gut sein und er uns in Ruhe lassen.

 

 Denn wir haben andere Sorgen. – Womit wir wieder bei meinem Knie sind. Und ich gebe ungern zu, daß dieses durch die zwei Närbchen nun irgendwie aufgehübscht ist. Denn das würde ja Mutti und Vati unterstellen, mir ein nicht ganz so sehenswertes Knielein anverleibt zu haben.

 

 Nein, liebe Eltern, als mein Knie neu war, war es das schönste Knie der ganzen Welt!

 

 So.

 

 Heute aber, und nun bitte weglesen, Mutti und Vati, heute ist es DAS Knie des Universums.

 

 Rattatazong!!

 

 Ja, nennt mich ruhig „zu bescheiden“. Damit muß ich leben.

 

 Ob ich mich am Wochenende denn der Sonne feilgeboten habe, möchtet ihr noch wissen. Aber hallo! Der Frühsommer rief, und ich kam. Auf die Terrasse. Runter mit den Klamotten, rauf auf die Liege. Buch in die Hand.

 

 Konnte dann aber bei dem Lärm doch nicht lesen. Irgendwie hörte ich immer die liebe, liebe Sonne wispern: „Mein Gott, was für ein Wahnsinns-Knie darf ich denn heute hier bescheinen… - Das ich das noch erleben darf!!!“

 

 Ja, nun wird’s langsam albern.

 

 Denkt ihr.

 

 Ich aber, ich meine es so, wie Thälmann mit Vornamen heißt.

 

 Ernste Grüße von

 

Jürgen

 

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