3.Januar 2012


2012 mit Grandezza

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 langsam normalisiert sich alles. Bis auf mich natürlich, denn ICH möchte nicht normal werden.

 

 Aber ringsum nimmt die Welt wieder Fahrt auf, um in die ausgetretenen Bahnen zurückzukehren. Nach all dem Weihnachts-, Zwischen-den-Jahren- und Silvester-Blödsinn.

 

 Niemanden konnte man mehr erreichen, keiner machte Termine, fast alle laberten etwas von Weihnachten, den besinnlichen Festtagen und der GROSSEN Silvester-Feier. STÄNDIG mußte man Wünsche entgegennehmen, zurückwünschen („Sie mich auch!“) und sich bedanken.

 

 Wenn Wünschen helfen würde, wäre ich behaart wie ein Wolf!!! Aber das nur nebenbei…

 

 Noch ungefähr bis Mai wünschen wir uns nun bei JEDEM Telefonat ein gesundes neues Jahr!

 

 MIR IST SCHEISSEGAL, OB DAS JAHR GESUND IST!!!!!!!!! Hauptsache, ich bin’s.

 

 Und ein paar Freunde. Und –innen.

 

 Denen nämlich verdanke ich, daß ich die von mir gehaßten 14 Tage zwischen dem Ende der Dezember-Muggerei und dem Jahresanfang einigermaßen und ohne den unbedingten Wunsch, jemanden zu töten, überstanden habe.

 

 Es möge Friede sein…

 

 Was bringt es uns nun, das Jahr 2012? -  Den gleichen Kladderadatsch wie 2011. Nur neu aufgewärmt.

 

 Ringsherum rabottet und stöhnt bald wieder alles wie zuvor.

 

 Ich mache mich wie immer lustig drüber und schreibe das eine oder das andere (Lieber das andere…) Lied.

 

 Gesungen wird, nun schon das zweite Jahr hintereinander, mal mit W., mal mit N., mal mit Inbrunst. Immer aber gern.

 

 Auf die neuen Lieder, die 2012 kommen werden, freue ich mich übrigens maßlos, denn ich kenne sie ja selbst noch nicht. Man(n) ist halt eine Wundertüte!

 

 Gute Vorsätze habe ich natürlich auch. Und Hauptsätze. Und Relativsätze. Sogar Nebensätze.

 

 Tennis-Sätze werde ich heute meine ersten im neuen Jahr spielen, dann aber mit allen Regeln, die nur für mich gelten, brechen und wohl doch nach Jahren wieder mal ´nen Arzt aufsuchen. Ob des linken Knies… - Seit April versuche ich das beim Squash einmal energisch verdrehte und seitdem einen auf dick machende Gelenk selbst zu heilen.

 

 Es reichte für das eine oder andere Tennis- und Squash-Match, aber privat hinke ich halt.

 

 So geht’s bzw. hinkt es nicht weiter. Ich lasse den Fachmann ran. Und halte euch auf dem Laufenden. Amputations-Lyrik…

 

 Gott verhüte!

 

 Da halte ich es übrigens wie Gott. Aber das nur nebenbei.

 

 „Und was wird eigentlich mit ´ner neuen CD der Melankomiker?“ höre ich nun leider niemanden fragen, antworte aber trotzdem: Kommt Zeit, kommt CD. Oder gar CDs.

 

 Denn es gibt ja zwei unbeCDte Programme.

 

 Schon im Januar geht’s los.

 

 Ja, sabbert nur.

 

 Gern hätte ich jetzt noch „Oder kotzt…“ geschrieben, aber eines sprachlichen Gags wegen vergesse ich doch nicht meine gute Erziehung. – Danke, Mutti. Und Vati. Und Brigitte.

 

 „Wer, um Himmelswillen, ist denn die hier noch nie erwähnte Brigitte?“ höre ich die Sensationslüsternen unter euch raunen und sehe sie zur Googelette greifen. Aber ich wäre der Letzte, der hier verraten würde, daß ich auch noch über eine Schwester verfüge.

 

 Wenn man’s so will, habe ich eigentlich Familie!

 

 Da schmunzelt Herr R.

 

 Und Herr D. versucht mir durch Handzeichen klarzumachen, daß in SEINER Familie eigentlich alle jünger sind als ich. Sogar seine Eltern!

 

 Ich aber ignoriere beide. Also W. und N.

 

 Zumal die Beiden zusammen so alt sind, daß es mir peinlich wäre, das hier zu verkünden…

 

 Weit über 40!

 

 So, meine Hasen, ich lege mich dann mal wieder auf die Couch und warte ab, wie das Jahr voranschreitet. Denn auch heute ist eigentlich noch niemand am Telefon bereit, über Termine oder gar Gagen zu reden.

 

 Morgen versuche ich’s wieder.

 

 Ich gebe nicht auf.

 

 Nie!

 

 Frühestens übermorgen.

 

 Dann aber mit Grandezza.

 

 Große Grüße von

 

Jürgen

  

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