26.Mai 2010


Eine Alternative? – Nein, die Rettung!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 vielleicht gibt es (neben mir…) doch einen Gott?? Wie anders ist das Folgende zu verstehen? Das KANN nur Gottes Geschick zu verdanken sein!!!

 

 Zu den Fakten: Ballack ist verletzt. Schade, aber der ist raus aus der Spielmacher-Nummer. Und tschüß!

 

 Träsch ist verletzt. Who the fuck is Träsch??? Egal – Hauptsache verletzt! Für ihn natürlich auch schade. Aber: Arrivederci!

 

 Frings könnte, darf aber nicht!

 

 Und dann das: ICH BIN WIEDER FIT!!!! Beide Knie!!! Und alles drüber und drunter. Ringsrum fit!!!!

 

 Und kopfballstark! Bei mir rutscht kein Ball über den Scheitel!! Wo nichts ist, kann nichts rutschen…

 

 Ok., ich köpfe mit Brille, aber vielleicht irritiert gerade das die Gegner? Irritiert? – Angst und bange wird ihnen werden. Sie werden schwarz sehen! Vor allem die Ghananesen… Jaaaaaaaaaaaaaaa, ich weiß. Das macht man nicht.

 

 Aber die Ghananaer werden mir verzeihen, denn sie sind auf meiner Seite. Wie die den Ballack abgeräumt haben!! Das hätte kein Räumfahrzeug aus der Leipziger Räumfahrzeug-Flotte (in diesem Winter teilweise bis zu zwei Räumfahrzeug-Fahrzeuge!) besser hinbekommen: Anlauf, Augen zu, volle Kanne rein ins gegnerische Fleisch – und dann den Schrei genießen…

 

 Den Schrei des anderen…

 

 Und hinterher ist man aufgeräumter Stimmung. Fühlt sich sozusagen im siebenten Himmel. So wird das Räumfahrzeug (Ihr merkt schon, daß es mir dieses Wort angetan hat…) zum Raumfahrzeug!

 

 Jogi, du alter Wichtigtuer, ich bin’s, deine Alternative! Ich stelle mich. Und zwar a) zur Verfügung und b) in den Dienst der Nation. Sei du mein Schiff, dann bin ich dein Kapitän. Schöner kann man nicht untergehen…

 

 Wir aber werden nicht untergehen. Ich habe ja meinerseits vor etlichen Jahren Südafrika schon als Kinderliedermacher verunsichert. Noch heute hallt es von Soweto bis Durban: „Meine Katze steht auf der Matratze…“

 Eß-unwilligen Kindern wird dieses Lied angedroht – und schwupps! schaufeln sie das Wellfleisch, oder was der Südi (nett für Ureinwohner) so in sich reinschaufelt.

 Flecke???

 

 Flecke!!! Diese Ekelsuppe wurde gestern übrigens an einem Stand auf dem Leipziger Wochenmarkt feilgeboten. FLECKE!!!

 

 Schlappweich gekochte Innereien in süßsaurem Sud! Brech!!!  Dieser „Speise“ wegen verließ ich mit sechs Jahren den Kindergarten!!! – Ahnte aber nicht, daß jenes Kotzmittel auch eine wichtige Rolle im Rahmen der Schulspeisung einnahm…

 

 Es war nicht alles gut in der DDR!!!

 

 Wo war ich stehengeblieben?

 

 Nirgends.

 

 Denn ich bin in Bewegung. Ich laufe mich warm. Habe Ball-Kontakt. Mit Ballerinen. Oder Ballerinas. Mit SOLCHEN Ballkonen!!! Das macht mich balla-balla!!

 

 Jogi, ich bin ein Paßgeber! - Das habe ich an zahlreichen Grenzen bewiesen.

 

 Ich bin ein Vollender! – Wenn ich jemals ende, dann voll!

 

 Ich bin ein Kopfball-Ungeheuer! Brill-iant!

 

 Ich bin ein Führungsspieler! – Frag’ bitte Herrn R.!

 

 Ich bin schlicht perfekt! – Frag’ bitte mich!

 

 Nimm mich, Jogileinchen!

 

 Nimm mich mit. Als Kapitän auf die Reise.

 

 Nach dem Vorrunden-Aus, machen wir uns ein paar schöne Tage am Bosporus, oder wie das Mittelmeer da unten heißt.

 

 Wasserball kann ich auch!

 

 Das ist kein Bewerbungsschreiben. Das ist ein Hilfe-Angebot.

 

 Greif zu, mein Löw! Sonst gehe ich nicht mehr auf Löwen-, sondern auf Löw-Jagd!

 

 So. Jetzt streife ich mir schon mal die Stutzen über und warte. Auf den Anruf.

 

 Ich in Stutzen! Ja, das hat schon viele zum Stutzen gebracht. Stutzen und weiter nix. – Männer werden neidisch, Frauen verlängern einfach ihre Ohnmacht, die sie angesichts meiner sowieso ereilt.

 

 Ich bin ein Stutzier! Eine Stutze der Gesellschaft! (Hier ereilt mich die bange Frage, wie die Stutzen im Singular tituliert werden: ein Stutz, eine Stutze, ein Stutzen, ein Stütz, ein Stu???? Oder einfach … alte Socke???)

 

 Und bald bin ich am Ball!!

 

 Eine Ballade auf den Lippen, grüßt mit einem „Bis Ball!“ der

 

Jürgen

 

PS. Weil’s so schön ist, hier noch mal in groß: RÄUMFAHRZEUG

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