7.Mai 2010


Heil!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 danke der Nachfrage: scheiß Knie! Wenn ich „scheiß“ mal als Adjektiv durchgehen lasse. Denn sonst müßte es ja Scheiß-Knie heißen.

 

 All dies würde aber außer euch, meinen kleinen Orthographie- und Grammatik-Hasen, niemandem in dieser ganzen Welt, inklusive Leipzig und Laue, auffallen, weil mittlerweile sowieso ALLE (außer euch und, naja, W.) zu doof sind, richtiges Deutsch zu schreiben bzw. zu sprechen.

 

 Nö, die sind nicht zu faul! Nö, das hat nix mit Gleichgültigkeit oder neuer Rechtschreibung zu tun. Die sind zu doof!!!

 

 Denn sonst wären sie nicht gleichgültig. Nur Doofe sind gleichgültig. Und Rechnungen.

 

 Ok., die sind gleich gültig. Aber im Deppen-Deutsch wäre das sowieso das Gleiche. Oder das Selbe? – Preisfrage!

 

 Erster Preis: ein Teller Preiselbeeren.

 

 Zurück zum Ursprung allen Leidens, dem Privatfernsehen. Halt, pardon, dem Knie.

 

 Es ist, wie immer, schön anzusehen. Um ehrlich zu sein: schöner denn je! Ein Knie vor dem Herrn! Man und vor allem Frau möchte vor diesem Knie auf die Knie fallen. Und sie tut es!!

 

 Wie genieße ich es, sie Minuten später huldvoll nach oben zu winken…

 

 Huch, abgeschwoffen.

 

 Es ist auch wieder dem Rest-Körper (Was’n Körper! – Meiner!!) angemessen. Also das Knie. Und somit rank und schlank. Nicht mehr geschwollen.

 

 Vielleicht war es das auch nur, weil im Knie der Wunsch entstand, sich meiner Redeweise in Phasen leichter Alkoholisiertheit anzupassen? – Kann sein, aber dann müßte mein Knie ja ab und an auch auf intelligent machen… Und eigentlich immer auf albern!

 

 Ein albernes Knie! – Wer möchte das???

 

 Ich.

 

 Aber ich gehe (Ha! – Hinke…) noch weiter: Ich möchte zwei alberne Knie. Kniee? Kniei? – Plurale des Teufels!

 

 Ja, mein linkes als auch mein rechtes Knie sollen von mir aus tagein-nachtaus kichern. Sterereo! – Und ich kichere mit! Was nichts anderes bedeutet, als daß ich allein Gage für Drei beziehen darf.

 

 Oh, da fällt leider für W. nichts mehr ab. Das tut mir wirklich leid.

 

 Doch.

 

 Irgendwie.

 

 Seine Knie funktionieren. Noch. Spielt ja auch kein Squash. Also Herr R.  Seine Knie übrigens auch nicht. Der ganze Leib W. spielt NIE Squash!!   N I E ! ! !

 

 Das verstehe einer.

 

 Wenn ich zwischen funktionierenden oder wunderschönen Knie wählen müßte, würde ich mich IMMER für … beides entscheiden.

 

 Es ist ja mit dem Knie wie mit dem, was die Gefühllosen „Beziehung“ nennen: ein Ausrutscher kann alles kaputt machen.

 

 Ein Knie aber kann man wieder kitten. Wenn’s sein muß mit Kittifix!

 

 Juhu!

 

 Das waren noch Kleber! Die klebten einfach! Und rochen so scheußlich, daß niemand auch nur auf die Idee kam, das Zeug zu schnüffeln.

 

 Ich glaube, wenn ich noch ´ne Tube Kittifix hätte, könnte ich mein Knie binnen Sekunden reparieren. Ok., es röche dann etwas streng, aber das wiederum könnte ich ja wegparfümieren. Mit TÜFF! Dem Rasierwasser des Satans.

 

 So. Genug geschwelgt.

 

 Der Stand der Dinge sei noch kurz umrissen: Ich salbe. Ich kühle. Ich war auch schon mal wieder 10 km joggen.

 

 Das war unklug.

 

 Nun gönne ich dem Verbindungsstück zwischen meiner linken, aber gar nicht linkischen Wade und dem ebensowenig linkischen linken, wohlgemerkt aber überaus propperen Oberschenkel noch mal ´ne ganze Woche Pause.

 

 Und dann bin ich: GEHEILT!

 

 Ja, so einfach geht das.

 

 Mann muß nur wollen. Und ich bin Mann!

 

 Moment…

 

 Doch. Habe gerade noch mal nachgeschaut…

 

 Dabei fiel mir übrigens auf, daß es Dinge an meinem Körper gibt, die absolut zuverlässig funktionieren!

 

 Ihr ahnt es, ihr Schlingel und Schlingelinnen, wagt aber nicht, es deutlichst akzentuiert auszusprechen… - Verständlich.

 

 Ich aber habe keine Hemmungen und schreie es in die Welt hinaus: meine Stimme.

 

 Stimmige Grüße von

 

Jürgen

 

 PS. Im Moment brachte mir Gevatter Post die neue Reinhard-Mey-CD ins Wohnstübchen. – Das macht den Freitag zum Freutag und hilft heilen. Ich spüre es schon… Hui!

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