30.September 2009


Heiliger Bimbam!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 was sind schon meine kleinen Probleme mit ´nem abben Finger gegen die wirklich großen Probleme all der anderen Erdlinge. Nüscht bis kaum was.

 

 Beispielsweise freut es mich ungemein, daß nun das Berliner Verwaltungsgericht ein in der Hauptstadt gelegenes Gymnasium dazu verdonnert hat, für einen dort gen Abitur strebenden Muslim einen Gebetsraum einrichten zu müssen.

 

 Feine Sache. Das Zimmerchen kommt bestimmt gleich neben das Kirchenzimmer der Katholiken und über jenes der Protestanten. Untendrunter singen sich die Buddhisten zur Reifeprüfung.

 

 Manchem mag das mit dem Gebetsraum übertrieben erscheinen, zumal irgendwo in irgendeinem Grundgesetz ja irgendwas von der Trennung zwischen Staat und Religion steht.

 

 Ich aber gebe all jenen, die an der Berechtigung eines Gebetsraumes inmitten eines Gymnasiums in Berlin-Wedding Zweifel hegen, zu bedenken: Es gibt ja auch einen Frühstücksraum.

 

 Ja, Argumente können, nein, nicht töten, aber mundtot machen.

 

 Sollte es allerdings KEINEN Frühstücksraum in eben jener Schule geben – als Gymnasiast würde ich klagen! Aber hallo! Und mir fallen spontan noch fünf bis acht Räume ein, für die ich eine Räumungs-Klage zum Verwaltungsgericht faxen würde.

 

 Überhaupt werden viel zu viele Räume in unseren Schulen für solch sinnlose Sachen wie Unterricht vergeudet. Was soll das eigentlich?

 

 Mein Fazit ist ein kurzes:

 

 Lasset uns beten!

 

 Klagende Grüße vom Raum-Fahrer

 

Jürgen

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