30.Mai 2009


Schnauze, Volk!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 wenn mich überhaupt etwas auszeichnet, dann ist es bestimmt nicht die Bundesregierung, wohl aber Toleranz!

 

 Toleranz bis zum Geht-nicht-mehr! Ich bin der toleranteste Toleranzler, den man sich überhaupt denken kann.

 

 Schon als Schulbub riefen mir die älteren Mädels zu: „Toller Ranzen!“

 

 Heute würden die jüngeren Mädels gern Gleiches zum Besten geben, doch es mangelt mir an einem solchen.

 

 Aber auch der Toleranteste der Toleranten muß einmal sagen: „Schluß! Aus! Sense!“

 

 Und ich sage hiermit:

 

 SCHLUSS! AUS! SENSE!

 

 Was erlaube „Volksstimme“????

 

 Diese im ehemaligen Rayon Magdeburg beheimatete Gazette hat die Grenzen des guten Geschmacks überschritten. Meilenweit!

 Sieben-Meilen-Stiefel-Schritte weit!

 

 Es ergab sich am 25.Mai 2009, doch erst heute fiel es mir ins Auge und ließ mich zwei Stunden weinen und an Suizid denken.

 

 Das mit dem Suizid steht nun fest! Ich weiß nur noch nicht, WEN ich dazu überrede…

 

 Ich selbst kann und darf diesen Planeten vorerst nicht verlassen, denn DAS („Volksstimme“ Magdeburg vom 25.Mai nach unserem Konzert in Osterburg) gehört richtiggestellt:

  "Wir sind nach 2004 und 2006 das dritte Mal in Osterburg, haben gute Erinnerungen und sind gern wieder gekommen", äußerte Jürgen Rösler gegenüber der Volksstimme. 

 Sprachlosigkeit ob dieser Dreistigkeit hat nun auch euch ergriffen.

 

 Eine Leere breitet sich aus. In mir. In Deutschland. Im Universum. In Polen!

 

 Ey, habe ich etwa geheiratet? Und wenn ja, wen?

 

 DEN???????

 

 Soooo besoffen kann ich doch nie und nimmer gewesen sein, daß ich ein Ja-Wort lallte? Das müßte ich doch noch wissen!!!!

 

 Wohne ich jetzt in Laue???

 

 Habe ich Enkel???

 

 Spinnen denn jetzt alle????

 

 Ich habe noch nie viel auf Volkes Stimme gegeben. Schon gar nicht auf die des kleinen Mannes.

 

 Aber ab heute höre ich regelrecht weg, wenn das Volk sich äußert.

 

 Was wohl Waldemar Denkewitz zu all dem sagt?

 

 Ich möchte es gar nicht wissen…

 

 Fertig mit der Welt und dem Volk grüßt euch

 

 Ingo (Oder so…)

30.Mai 2009


Verwirrte Seelen

 
Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 ist es nicht traurig, wieviele verwirrte Seelen es auf dieser Welt gibt? Schicksale, die sich mit Worten nicht beschreiben lassen, die aber – und hier wird’s wirklich traurig – ein Abtriften in die Niederungen der menschlichen Seele nach sich ziehen…

 Niederungen? Ha! Bis gaaaanz runter auf den Grund! Tiefer geht’s nimmer!!!!
 Zumindest im aktuellen und nun wahrhaftig schlimmsten aller jemals auf diesem alkoholisierten, also blauen Planeten von mir registriertem Fall.

 Aber – seht selbst:



 Nein, ihr Lieben, das ist keine Aufnahme aus dem Heim, das ist auch nicht Laue, wie es sinkt und lacht, nein, das sind – und nun müßt ihr unglaublich stark sein: Mitglieder des „Waldemar-Fan-Clubs Oschersleben“.

 Nun gut, nicht alle auf dem Foto Abgebildeten sind bar jeglichen Geschmacks. Zwei Mitmenschen sind sogar regelrecht sympathisch! Zuvörderst jener Herr, der sich in der zweiten Reihe lieber auf den Boden wirft, als mit anzüglichen Neigungen in Zusammenhang gebracht zu werden. Ein Held!

 Ich glaube sogar zu meinen, daß seine Geste eher eine Verbeugung vor mir darstellt! – Ein Großer seiner Zunft, ein Vorbild, ein Hennecke des guten Geschmacks!

 Zum Zweiten schätze ich den kritischen Blick des Skeptikers im gestreiften Hemd in der ersten Reihe. Nichts wünscht er sich mehr, als bei dieser unwürdigen Szene nicht dabei zu sein.

 Andererseits sind mir alle Frauen auf diesem Foto soooo suspekt, daß ich mit dem Oscherslebener Drogenbeauftragten Kontakt aufgenommen habe!
 Oder hat W. wieder etwas aus seinem Lauer Vorrats-Lager verteilt?

 Fragen über Fragen!

 Und das Schlümmste auf dem Foto überhaupt ist dieser ältere Animier-Herr hinten links. Das ist ja nicht zum Aushalten!!!

 Ob es überhaupt noch Abartigeres auf dieser Welt gibt?

 Leider ja:

 
 Da verschlägt es einem doch glatt den Atem! Und diese vorgetäuschte Freude, ja Hingabe in den Gesichtern der Mädels! – War hier etwa Geld mit im Spiel????

 Wir alle, die wir diese schrecklichen Tatsachen-Fotos gesehen haben, lassen uns nun sicher erstmal vier bis sechs Monate krankschreiben. Anschließend denkt wohl jeder, der sich IMMER NOCH an die Bilder erinnert, vorsorglich an eine Augen-Amputation. Logisch!

 Andererseits aber auch wieder schade, denn um mir zu zeigen, wie durcheinander man sein muß, um einen – es widerstrebt mir, es zu wiederholen – „Waldemar-Fan-Club“ zu gründen, schickten mir die dem Wahn verfallenen Oscherslebener auch ein Foto mit, daß euch zeigen wird: Ein Weiterleben lohnt sich!

 Denn es ist ein Weiterleben mit

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