3.Februar 2009


Un-göttlicher Rums!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 es gibt keinen Gott!

 

 Punkt. Aus. Sense!

 

 Und ich benötige nicht mal ´nen Bus, an den ich diese Botschaft dranklatschen muß. Denn ICH kann mit Beweisen dienen!

 

 Mal ehrlich – ich bin doch ein ganz Lieber. Und noch ein bissel mehr lieb. Also eigentlich total lieb. Man kann schon sagen: liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieb.

 

 Und bei solch einem von Grund auf sympathischen Menschen macht es, während er in seinem nun auch schon acht Jahre alten Auto (ein Jahr vor der A-Prämie…) in die Tennishalle gondelt, um einen Sportfeind zu vernichten, einfach „Rummmmmms!“ Ohne Vorwarnung. „Rummmmmmmmmmmmms!“

 

 Vorne links. Nö, nicht bei mir. Beim Auto.

 

 Als nebenberufliches Technik-Genie schaute ich natürlich sofort nach, was denn da gerumst haben könnte und ob noch alle vier Reifen da seien. Sie waren es.

 

 Beruhigt stieg ich ein, fuhr zum Wettkampf, machte den Gegner platt und bemerkte auf der Rückfahrt, daß es bei jeglicher Lenkradbewegung irgendwo im technischen Nirwana seltsam knackte und mein Wägelchen außerdem vorne links durchhing.

 

 Und Herr R. natürlich gerade wieder in Westdeutschland! „Arbeiten“… Ein Ingenieur auf Abwegen!

 

 Blieb mir nur, eine Werkstatt aufzusuchen, in welcher mir irgendwas von gebrochener Feder (Kann mein Auto fliegen????? War es je gefiedert????? Was soll DAS denn??????) und puttem Reifen mitgeteilt wurde. Und die Zahl 600.

 

 Gäbe es einen Gott, hätte der mich vor dem Weg in die Tennishalle gewarnt! Mein Gegner wäre für heute noch unbesiegt und ich um 600 Euro reicher!

 

 Kann natürlich auch sein, daß es Gott gibt und dieser seinen Lebensunterhalt als PIT STOP getarnt verdient… Gott im Blaumann!

 

 Mir ist es aber eigentlich egal, ob da oben einer sitzt und meine Ungeschicke lenkt. Obwohl: Wie hält der sich da oben? Ist Gott gefiedert? War mal wieder ´ne schicke Feder fällig, und die meine gefiel dem Wolken-Bewohner?

 

 Alles ein Trick? Eine Abzocke?

 

 Ich jedenfalls fühle mich jetzt alles andere als federleicht. Und obwohl es noch nicht mal 17 Uhr ist, heißt es für mich jetzt: Ab in die Federn! Mal richtig dickschen, wie’s der Sachse so trefflich ausdrückt.

 

 Flügellahme Grüße von

 

Jürgen

Copyright © 2005-2006 Design by ITS-NETWORK.NET
Sie sind Besucher Nummer: 165008
JW-admin | News-admin