2.Januar 2009


K…k…k…alllllllllllllllllllt!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 da haben wir den (mittlerweile erfrorenen) Salat: Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen bis auf minus 20 Grad sinken! – Spiegel online von eben.

 

 Und wo sollen die kleinen Quecksilber-Einheiten gen Keller sausen? In Nord- und Ostdeutschland.

 

 Von Stuttgart aus betrachtet, trifft beides auf meine Behausung zu, so daß mir wohl minus 40 Grad drohen!

 

 Nachdem 2008, wie Meteorologen logen, zu WARM gewesen sein soll, haben wir in diesem Jahr bislang Durchschnittstemperaturen unter Null. Minusgrade, wohin man mißt! So’n Mist!

 

 Und nun die angedrohten minus 50 Grad!

 

 Was macht da ein Mensch ohne Haare auf der Birne? Gibt es das Wort „Gänseglatze“ schon? Oder heißt das dann „Gans hohe Stirn“?

 

 Kann ein fast Unbehaarter wie ich bei minus 60 Grad eigentlich noch überleben?

 

 Und wenn ja, wie lange? Und vor allem: Warum?

 

 Erstmal habe ich daheim die Heizung abgestellt, um mich langsam an die Eiszeit – Und nichts anderes als eine solche ist das, was da kömmet, Ihr Erd-Erwärmungs-Fantasten! – zu gewöhnen. Die Birne steckt schon im Kühlschrank!

 

 Noch mit Mütze, aber da die ja auch bald eisverkrustet und erstarrt sein wird, bald als Skinhead pur. – Armer Kühlschrank! Kein schöner Anblick…

 Aber, und hier kann ich auch mal was Positives ins Jahr 2009 (Das letzte der Menschheit?) hinausblöken: Kühlschränke können nicht sehen, weil sie keine Augen haben. Deswegen sagt man ja auch seit dem 1.1.2009 nur noch „Du blinder Kühlschrank!“, statt „Du blindes Huhn!“

 

 Tja, minus 70 Grad. Kann es da überhaupt noch schneien, oder regnet es Eisklumpen? Schießt es Eis vom Himmel herab?

 

 Da ist der Skifahrer mit Helm besser dran als die Skifahrerin ohne. Mein lieber Herr Ministerpräsident! Da sieht man ohne Kopfschutz alt aus.

 

 So. Jetzt das Gute: Was kümmern uns Finanz- und Wirtschaftskrise, wenn uns in drei bis vier Tagen bei um die 80 Grad Nasse sowieso die ewige Starre droht? Das geht und doch jetzt alles am im wahrsten Sinne des Wortes arschkalten Popo oder gar Poppo (in Sachsen Bobbo!) vorbei.

 

 Ich jedenfalls, seit sieben Minuten ohne Heizung und mittlerweile mit nur noch 29 Grad Celsius in den winterdurchfauchten Gemächern, verabschiede mich schon mal.

 

 Servus W.! Ciao, Herr R.! Mir ist sooo kalt… Ich k…k…k…k…ann n…n…n…n…icht m…m…m…m…ehr!

 

 Kristallierende letzte Grüße von

  

J…J…J…J…ürg…g…g…g…g…

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