2.Dezember 2008


Käs’ que c’est?

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 das Jahr 2009 wird das „Jahr des Gorillas“. Fein! Da merken wir alle sofort, daß die Welt wirklich keine Sorgen hat.

 

 Der Gorilla wohl schon, aber was gehen mich die Sorgen der Leibwächter an? Ich finde das affig.

 

 Mir fiel diese Nacht im Schlafe Folgendes ein (Ja, mir fällt sogar WÄHREND ich penne, was ein!) und auf: Im Käse sind immer weniger Löcher! Also zumindest im handelsüblichen.

 

 Mittlerweile ist der immer schön viereckig oder rund, und vor allem pickepackevoll mit Käse. Keine Löcher mehr! Nimmt man uns nun auch noch die Löcher weg? Wo aber bewahrt man Löcher auf? Ist das eine Folge des berühmten Loch-Fraßes?

 

 Ich f(r)aß es nicht!

 

 Vielleicht sind die Löcher jetzt in der Wurst? Oder in ICE-Felgen? Ich werde mich mal auf die Schienen legen und nachgucken. Hinterher komme ich dann ja sowieso in die Wurst und schaue mich dort mal um…

 

 Aber mal ehrlich: Spinne ich, kaufe ich die falschen Käsesorten, oder ist es euch auch aufgefallen? Vielleicht hat hier die Stiftung Warentest moniert, daß die Löcher im Käse ja auch mitbezahlt werden müßten und somit Betrug am Kunden vorherrscht?

 

 Haben sie natürlich Recht, die lustige Stifter von der Stiftung. Wahrscheinlich war in den Käse-Löchern bislang immer schwerstschwermetallhaltige Luft, die beim Käsewiegen bleiig auf die Wage drückte. Der dumme Kunde schnitt den „Gouda mittelalt“ dann an und damit die Löcher auf. – Schwere Luft raus, simple knoblaugeschwängerte (Kann Knoblauch schwängern? – Und wenn ja, wen? Und vor allem: Wer möchte das? Alte Zwiebeln???) Küchenluft rein, und schwupps! wog der Schnittchen-Verzierer nur noch ein Drittel!

 

 Und kein Gorilla in der Nähe, der einen davor beschützt!

 

 Ich selbst bin ja nicht nur in der Birne sehr löchrig, sondern werde auch immer gelöchert. Von einem gewissen W. – Mit Fragen wie „Wann kann ich dich wiedersehen?“, Wann darf ich wieder mit dir musizieren?“, „Auf welches Konto soll ich meiner Bewunderung deiner in Form einer Überweisung Ausdruck verleihen?“

 

 Ich aber antworte natürlich nicht auf jede mich löchernde Frage. Nur auf die letzte!

 

 Denn jetzt weiß ich, wo die Löcher aus dem Käse hin sind: auf mein Konto! Machen sich dort breit, die Sausäcke! Haben bereits das Kommando übernommen! Lochfraß vom Feinsten!

 

 Konto man auch früher draufkommen! Finanzkrise (mein zweiter Name!) und Käse, das hängt doch alles irgendwie zusammen!

 

 Und dann auch noch das: Das Gorilla-Filmmaking (Klick!) berichtet über … Käsereiben! Da werden die Löcher auch noch kleinstgehäckselt! Dreht die Welt jetzt durch bzw. an der ganz großen Reibe?

 

 Mein Gott, ich reibe mich heute aber auch wieder auf! Löcherlich!

 

 Deshalb lustwandle ich jetzt gen Kühlschrank, den ich IMMER offen stehen lasse, um dem Ozon-Loch (2010 – das Jahr der Löcher! Ich ahne es!!) nicht zu schaden, und entnehme ihm … ein Stückchen lochfreien Käse, um mir jenen dann schmatzend einzuverleiben. In einer affen-, ach was, gorillaartigen Geschwindigkeit! Und so fülle ich es, mein Loch im Bauch!

 

 Wie aber kriege ich den Käse in mein Hirn?

 

 „Käs’ que c’est?“ fragt

 

Jürgen

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