27.Februar 2008


Shooting-Stars

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 noch ist er nicht tot gegangen, euer aller Liebling. Noch! Aber er hat sich ein paar Tage im Bett rumgetrieben. Mit ihm! Dem Virus, dem Schwein!

 

 Dann aber obsiegte ich, wie eigentlich immer, und hämmere nun bereits wieder höchst virulent in die Tastatur. Hämmer!

 

 Heute, sozusagen am Tag meiner Wiederauferstehung,  durfte ich auch gleich gemeinsam mit Herrn R. linsen. Und zwar in selbige. Denn wir modelten. Fürs neue Programmkärtchen. Jenes wiederum geht ob des noch neueren, weil noch gar nicht fertig geschriebenen, Programms „Damen-Wahl“ bald in Druck und setzt uns unter solchen.

 

 Jaha, auch auf dieser Website wird es bald erste Kostpröbchen, Appetithäppchen und Lustmacher der fotografischen Art zu sehen geben. Wie könnten wir euch länger als nötig auf die Folter spannen! Obwohl, was ist nötig? Wenn ich W. gelegentlich foltere, spielt für mich Zeit keine Rolle. Hauptsache, ihm gefällt’s. Und da deute ich sein Stöhnen wohl richtig…

 

 Die Ästheten unter euch werden nun lüstern der Fotos zweier Herren harren („Herren harren“ – wunderbar!), aber, wie’s im Leben so ist, es drängelte sich wer mit aufs Bild. Das Weib als solches! Da es teilweise unbekleidet agierte, mußte ich Herrn R. leider die Augen verbinden, was dem Gesamtausdruck des fotografischen Kunstwerks aber eher dienlich sein sollte. Dafür glotzte ich für Zwei!

 

 Vielleicht retuschiere ich W. auch noch ganz raus… Und ich denke, daß ich da durchaus in eurem Sinn handle!

 

 Das wiederum muß ich wohl oder übel mit dem Fotografen Andreas Döring absprechen, denn er betätigte sich, wie einst bei den ominösen Teichfotos, wieder als Auslöser. Hoffentlich für Begeisterungsstürme. – Und, Andreas: Danke!

 

 Ich aber lege mich erst mal wieder hin, denn mein schwaches Herz hält sowas nicht alle Tage aus: ´ne nackte Frau UND Herr Rösler! Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle wird einem denn da zugemutet?

 

 W. besteht nun auch auf Nacktfotos von mir. Hat er aber schon! Aus dem Kinderplanschbecken in den Sechzigern. Obwohl man damals kaum erkennen konnte, daß wir Jungs sind. Oder doch: an der Frisur!

 

 Die ließ ja dann einer von uns für immer in den Sechzigern liegen, um euch for ever die Stirn zu zeigen:

 

Stirnen-Singer Jürgen

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