8.Januar 2008


Ein Bauchgefühl…

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 da hätte die Zeitschrift „Men’s Health“ aber einiges an Knete sparen können! Aber nein, die Mädels und Jungs der schwer auszusprechenden Gazette beauftragten für viel Geld (gefühlte 2,3 Millionen Euro…) das Stuttgarter Institut für rationelle Psychologie mit einer Studie. Und das alles, um dann zu Ergebnissen zu kommen, die allein durch die Vermessung und Befragung der Rock- und Pop-Band „MelanKomiker“ kongruent zu erhalten gewesen wären.

 

 Und was für tolle Fotos von uns hätten die Illustrierte geziert! Schon allein die Vorstellung: Ich auf der Titelseite, Herr R. im Kreuzworträtsel…

 

 Denn es ging bei der Studie - und ihr, die ihr uns kennt und mich liebt, werdet es ahnen - ums Gewicht der Deutschen. Und der Deutschinnen. Letztere haben wir ja in der Showformation „MelanKomiker“ nicht. Da sei Gott vor! Also ich…

 

 Und ich war es auch, der sich in den letzten Tagen immer mal wieder Gedanken über Waldemar machte. Was’n gutmütiger Mensch! Denn obwohl sich weit mehr als 50 Prozent des Gesamtgewichts der Rock’n’Roll-Legende „Melankomiker“ in seinem Besitz befinden, gesteht er mir bei der Aufteilung der (kargen) Gage immer noch ein fifty/fifty zu. Dabei ist Herr R. ungefähr 55 Prozent der beliebten Pappnasen „Melankomiker“! Ich dagegen bin nur 44 Prozent. Ein Prozent ist, wie immer, Talent.

 

 Wie das alles kommt? Nun, wahrscheinlich ist W. nicht nur elf Prozent mehr als ich, sondern ißt auch elf Prozent mehr als ich. Darf er aber auch. Solange er weiter mit mir teilt. Also die Honorare. Ansonsten ver-teilt sich das alles bei uns GENAUSO wie in deutschen Landen überhaupt. Die Studie hat es bewiesen!

 

 Zitat: „Ergebnis des Wiegens und Messens: Der deutsche Großstadtmensch ist im Schnitt schlanker als der Landbewohner.“ Bingo! Denn wir beide wohnen zwar in L., Herr R. aber in L…aue und ich in     L…eipzig. Danke, liebe Studie!

 

 Zitat 2: „Der Studie zufolge beträgt der durchschnittliche Bauchumfang bei Männern 96,97 Zentimeter.“ Da kann ich nur sagen, daß W. mir hier seeeehr durchschnittlich erscheint. Ich selbst liege mit 83 Zentimetern aber auch nicht schlecht. Gerade selbst gemessen! Ein top-aktueller Wert!

 

 Zitat 3, und jetzt wird’s wirklich irre: „Die Unterschiede zwischen Stadt und Land erklärt der Berliner Mediziner Herbert Schuster vom Infogen Institut für Gesundheitsforschung und Gesundheitsmanagement mit unterschiedlichen Lebensstilen. Mehr Städter seien Singles … und trieben mehr Sport.“ Aber hallo! Genau wie bei den Superstar-Ikonen von den  „MelanKomikern“. Sogar die Form des Zusammen- bzw. Alleinlebens stimmt! Und während Herr R. sich gestern abend im Kreise seiner Lieben vom Ingenieur-Sein ausruhte, verbrachte ich den Abend im Kreise meiner Verhaßten beim Squash! – Wir lieben uns nämlich immer erst wieder NACH dem Spiel.

 

 Die Studie behauptet übrigens auch, daß die dicksten Frauen und Männer in Ostdeutschland leben. Wo das wohl sein mag? Laut öffentlich-rechtlichem Rundfunk leben W. und ich ja in Mitteldeutschland. Und, was viele überraschen mag: Auch unserem Leben sind Grenzen gesetzt. Aber doch bitte nicht die von 1937, denn das fände ich vollfett!

 

 Fazit von dem Ganzen: Liebe Studien-in-Auftrag-Geber, sstrong2part euch in Zukunft das Kontaktieren irgendwelcher Unis oder Institute, befragt gleich die wahren Repräsentanten der Deutschen an sich, das nationale Kulturgut „MelanKomiker“.

 

 Herr R. möchte in diesem Jahr übrigens zwölf Kilogramm abnehmen! Hat er mir am Freitag vor unserem ersten Auftritt 2008 schmunzelnd erzählt. Beim Essen! Und nun ratet mal, wer von uns beiden noch 30 Minuten vor dem Show-Event der Nahrungsaufnahme frönte: Keinesfalls

 

Jürgen

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