17.Juli 2007


Wetter-Prophet

 

Geliebte Lesende, geliebter lesender,

 

 alle reden vom Wetter! Ich heute auch mal. Denn ich bin durchaus der Meinung, daß dieses Thema mal in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden muß.

 

 Also: Rücken wir. Und? – Rückenschmerzen!

 

 Denn von Süchten zu schreiben bzw. über sie zu urteilen, das will wohl überlegt sein. Wetter – nö, da kann man keine allgemeingültigen Urteile drüber fällen. Mal heiß wie Bratenfett, mal kalt wie Hundeschnauze. (Ihr merkt, daß ich noch nicht gefrühstückt habe… - Hundeschnauze ist nämlich DIE chinesische Spezialität! Mjammmmm! Und wuff!)

 

 Wetter. Und Wetterin. Beides gibt es!!! Nun werdet ihr, vorlaut, wie ihr nun mal seid, dazwischen bläken (herrliches sächsisches Wort!): „Es gibt auch Wetterinäre!“ Dazu sage ich nix. Weder in der alten noch in der für hochgradig Demente fabrizierten neuen Recht- bzw. Unrechtschreibung. Sonst käme noch einer auf die Idee, daß derzeit ob der herrschenden Schwüle Gewetter drohten.

 

 Ich aber rede mal vom Donner-Wetter. denn dies ist eine wahnsinnig abgedrehte Spezies! Man (meisteins übrigens Mann) trifft sich, wartet daß es blitzt, und dann versetzt man sein Hab und Gut sowie sein Schlecht (also seine Frau), indem man Sätze wie „In 24,5 Sekunden donnert’s.“ absondert. Absonderlich.

 

 Natürlich sind dann Hab und Gut weg, weil der andere auf 30,3 Sekunden wettetetetete und die Audio-Eruption nach genau 28,2 Sekunden erfolgte. Zu allem Ungemach verzichtet der Gewinner dann auch noch auf das Schlecht („Kannste behalten…“), und der Looser hat nix mehr. Nur noch seine Frau. Und das kann durchaus weniger als nix sein…

 

 Wetter – eine oft unterschätzte Minderheit. Oder doch schon eine Majorität? Jeder Wetter ein Major? Stillgestanden!!!

 Und auf was nicht alles gewettet wird: Hund, Katze, Maus! Und, ja…, auch Pferde!!!!

 

 Selbst die Spielbank müßte eigentlich Wetterbank heißen.

 

 Bei www.wetteronline.de hat schon mancher den letzten Heller versetzt. Armer André…

 

 Und nicht nur, daß man sich beim Kampf um den schnöden Mammon ruinieren kann, nein: Den übelsten und schlecht beleumundetsten Zocker, also dem eher rohen Typen, geht’s gar ans Leben. Ich sage nur: Rohwetter… (Kleiner Scherz für Terrorismus-Experten.)

 

 Wetter ist natürlich auch Waldemar. Dieser Sonnenschein meiner späten Tage wettert manchmal ganz schön! Nö, man sieht es ihm nicht an. Und auf der Bühne macht er meist einen auf Mäuschen und ist dementsprechend mucks-still.

 

 Aber sollten wir mal zu spät an einem Veranstaltungsort eintreffen und er nicht genügend Zeit zur Verfügung haben, um seine Instrumentenschar aufzubauen und zu stimmen – oh, das kann gefährlich werden.

 

 Und nur, weil ich dann immer sage: „Selber schuld, wenn du mit deinen instrumentalen Fähigkeiten prahlen willst. Ich weiß schon, warum ich nur Gitarre spiele…“ – Mal ehrlich: Kein Grund auszurasten. Zumal ich den Zynismus in meiner Stimme nur SPIELE. Während ich lässig mit ´nem Bier in der ersten Zuschauerreihe LIEGE und meinem Kollegen durchaus freundlich zuproste.

 

 Insgeheim aber sage ich das Wettern schon voraus. Da bin ich, wie Stoppok, ein Wetter-Prophet.

 

 Draußen ist es jetzt schon wieder ziemlich heiß. Das soll hier aber heute keine Rolle spielen, denn über Sonnenscheindauer, Temperatur, Niederschlagsmengen und Hagelschlag zerreißen sich schon andere ihre Mäuler mehr als genug.

 

 Wetten?

 

 Eure Niete

 

Jürgen

PS. Und nach einer soeben erhaltenen feministischen Protestnote füge ich hinzu: Es gibt auch Wetterinärinnen.

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