13.Juli 2007


Huch, ein Hoch!

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

die Hochs kommen und gehen, heute aber sind sie im Kommen. Als ich eben gen Himmel blickte, wurde ich Zeuge eines Fauna-Wunders, denn ich sah ihn vorüberfliegen, und das so hoch wie noch nie: den Dachs. Auf Allzeit-Hoch. Hochzeit!

 

 „Hochzeitmachen, das ist wunderschön“ heißt es ja in einem strunzdoofen Schlager, wenn es nicht gar der total bekloppte Volksmund behauptet. Ganz kann dem aber nun auch nicht widersprochen werden, denn wenn sich Bräutigam als Dachs outet, hat die Braut im wahrsten Sinne des Wortes das große Los gezogen. Denn wie heißt es doch bei Wikipedia so schön: Ein ausgewachsener Dachs ist etwa 90 cm lang, davon 15 cm Schwanz.

 

 Ich messe (an guten Tagen) 1,76 Meter und möchte jetzt hier nicht anfangen hochzurechnen. Obwohl: Könnte hinkommen…

 

 Welches Hoch ist noch in Sicht? – Richtig, das des Sommers. Denn seit Tagen murmeln die armen Schweine vom Wetterbericht, daß es ab Samstag Sommer würde. Dann aber gleich richtig: drei Tage mit bis zu 35 Grad Celsius. Und ab Mittwoch wahrscheinlich Schnee… - Man weiß es noch nicht so genau.

 

 Ich jedenfalls suche schon mal für die drei bis vier Sommertage meine kurzen Shorts (doppelt gemoppelt?) raus, die wiederum, siehe Dachs, soooo kurz nun auch wiederum nicht sein dürfen. Von wegen Erregung öffentlicher … Begeisterung. Ha!

 

 Wer nun erwartet, daß ich hier anfange zu behaupten, daß ein gewisser Herr R. sehr wohl „Short-Träger ohne Bedenken“ genannt werden kann, der irrt. Soooo gut kennen wir uns nun auch wieder nicht. – Gibt es eigentlich auch „Shörtchen“…?

 

 Und nun das Hoch aller Hochs: Hochzeit! Und wer heiratet: Madeleine. Das wirft unser ganzes Programm-Konzept durcheinander! Ein Hit muß umgeschrieben werden! Da aber überraschenderweise W. und ich bei ebendieser Hochzeit für ein bissel musikalischen Spaß sorgen werden, ist vielleicht noch nicht alles verloren. M. wird ins Grübeln kommen… - Und an dieser Stelle wird aktuell über den Stand der Ereignisse berichtet werden.

 

 Noch ein Hoch? Ja: Hoch die Tassen! Denn ich bin, was für euch nichts Neues ins sich birgt, mir aber, ob meiner überdimensionierten Bescheidenheit schwerfällt, auch nur zu erwähnen: ein Held.

 

 Ein Held, der sich gestern trotz übelster Wadenkrämpfe durch den fünften Satz seines Squash-Punktspiels kämpfte, dem Schmerz die (ebenfalls überdimensionierte) Stirn zeigte und den Gegner letztendlich mit 3:2 niederrang. Wow! Yeah! Yippieh!!!!

 

 Dann allerdings kam ich nicht mehr. Hoch. – Obwohl: Wadenkrämpfe in BEIDEN Beinen, wer hat das schon? Auch darauf kann man doch irgendwie schon wieder stolz sein.

 

 Und so stolziere ich denn auf wackligen Füßen in den heutigen Tag, der noch ein Kinderprogramm für mich bereithält. Oder ich für ihn.

 

 Und in der Kita werde ich bestimmt mit meinem Lieblingslied begrüßt: „Hoch, was kommt von draußen rein…“

 

 Euer Hoch-Stapler

 

Jürgen

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