24.Juni 2007


Personifizierte Zapfsäule

 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 irgendwie fühle ich mich Georgia Brown sehr nahe. Denn auch ich kann Fragen beantworten, auf die Sechsjährige keine Antwort finden. Und, ja, auch ich führe seit mehr als einem Jahr richtige Gespräche. Gut, mit Unterbrechungen. Aber immerhin. Teilweise sogar Selbstgespräche.

 

 Ich war noch nie in Georgia (Bundesstaat), fühle aber, daß mich etwas mit Georgia (Heldin) verbindet. Und heute su/strongmme ich schon den ganzen Morgen in Ray-Charles-Manier (mit geschlossenen Augen): „Georgia“…

 

 Die Frage ist nun, ob ich ein mir unbekanntes Kind habe. In Süd-England. Habe gerade mal unter „Eigene Bilder“ nachgeguckt und festgestellt, daß ich 2003 in London war. Georgia ist jetzt knapp 3. – Das wird eng.

 

 Ach was, eigentlich bin ich mir sicher, denn die reinen Fakten sprechen für sich: IQ von 152. - Alles deutet auf Samenraub hin! Dieser Becker versaut a) die Sitten und setzt b) Worte in die Welt, die ich sonst nie und nimmer verwenden würde.

 

 Die Lösung liegt auf der Hand: Man (Mann?) muß mich, bei meiner London-Audienz unter Drogen (fish ´n’ chips?) gesetzt und dann bestohlen haben. Kann mich aber gar nicht daran erinnern, an irgendeiner Zapfsäule aufgewacht zu sein. Ein Mysterium!!!

 

 Verstehen kann ich die Diebe (Den Dieb? – Die Diebin!!!!) natürlich gut. Aber sowas macht man nicht. Nicht mit mir. Man fragt höflich. Und dann versucht man, mittels eines überzahlten Psychologen, mit der Antwort fertig zu werden.

 

 Zum Trost vermittle ich (gegen Bares!) die Telefonnummer von Herrn R. – Hat mich aber noch keine wirklich danach gefragt. Obwohl er sie immer wieder mit mir übt. Für den (unwahrscheinlichen) Fall der Fälle. Ich glaub’, ´s war die Eins, nochmal die Eins und dann die Null. Oder so ähnlich. Jedenfalls was mit Zahlen.

 

 Zahlen werde ich für Georgia natürlich nicht! Das Kind wird MICH ernähren. - Mein Engelchen. Mein Zuckerschnütchen. Fürs Versorgen des Balges sind die „Eltern“ in Großbritannien zuständig. Ein Land ohne Grundrechte. Das Einzige in der EU. Eu! Danke, Tony. Und tschüß…

 

 Hätten die Engländer Grundrechte, würde ich mich natürlich nie zu meiner Vaterschaft bekennen. Bin ja, siehe Georgia, nicht blöde. Aber so.

 

 Ich möchte sie sehen! Ich möchte, daß sie mich kennenlernt. Damit sie weiterkommt im Leben. Jetzt, wo sie im „Verband der Hochbegabten“ ist, wird es Zeit, daß der Hochbegabteste, ja, der Höchstbegabte in ihr Blickfeld tritt.

 

 „Wie soll ich denn nach England kommen?“ fragt ein gewisser W. natürlich sofort. Ey, Ruhe! Um dich geht’s hier gar nicht!

 

 Also, Georgia, wenn du dann in ein, zwei Wochen lesen kannst, google mal nach dady. Oder gleich nach „Dady cool“. Das war’n Hit und ´n Fake zugleich.

 Und dann mach sie fertig! Zuerst deine „Eltern“, und die Dauer-Überweisungen an den dereinst beraubten

 

Jürgen

 

 PS. Fast vergessen - Spiegel online von heute:

Club der Hochbegabten nimmt zweijährige Britin auf

Sie beantwortet Fragen, auf die Sechsjährige noch keine Antwort wissen, und seit mehr als einem Jahr führt sie bereits richtige Gespräche. Mit einem Alter von nur zwei Jahren und neun Monaten ist die kleine Georgia Brown das jüngste Mitglied im Verband für Hochbegabte. London - Die kleine Georgia aus der südenglischen Grafschaft Hampshire habe Experten bei Tests mit einem überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten (IQ) von 152 überrascht, berichtete der Sender BBC gestern. Damit gehöre sie zu jenen zwei Prozent der Bevölkerung, die als außerordentlich intelligent gelten.Die Psychologin Joan Freeman erklärte, Georgia hätte möglicherweise einen noch höheren IQ unter Beweis gestellt, wenn sie nicht nach intensiven Tests dringend eine kleine Schlafpause gebraucht hätte. "Mit ihren zwei Jahren und neun Monaten beantwortet sie Fragen, auf die Sechsjährige noch nichts zu sagen wissen." Georgias Mutter Lucy berichtete, ihre Tochter habe bereits mit neun Monaten laufen und mit eineinhalb Jahren Gespräche führen können. "Es ist fantastisch, wir sind so stolz auf sie."Laut BBC bestätigte die Begabten-Organisation (Mensa) die Testergebnisse und die Aufnahme Georgias. Sie ist damit das jüngste Mädchen, das jemals Mensa-Mitglied wurde. Ein Junge, der bei der Aufnahme einige Tage jünger war als sie es jetzt ist, war seit den neunziger Jahren zeitweilig Mitglied des Hochbegabten-Verbandes.Mensa wurde 1946 in Großbritannien von dem Australier Roland Berrill und dem Engländer Lancelot Ware gegründet. Dem Dachverband Mensa International gehören nationale Organisationen in mehr als 40 Ländern an, darunter auch Deutschland, wo der Verband mehr als 5000 Mitglieder hat. Als Mindest-IQ für die Aufnahme gilt ein Wert von 130.mik/dpa

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