13.Mai 2007


Gedrücktes

 

Geliebte Lesende, geliebter lesender,

 

 es muß ja auch mal gesagt werden, daß unsereins eigentlich immer Spaß an seinem Job hat. Mal mehr, mal weniger – aber Spaß schon. Und am Freitagabend war's dann mal wieder ein Riesenspaß. Obwohl Waldi mit dabei war… Ha!

 

 Nee, mal ehrlich: Selbst Herr Rösler wurde vom Publikum in der  Bischheimer "Kulturmühle" (www.kulturmuehle.de) hofiert. Was heißt "selbst"? – Er war, wie immer, der Star des Abends. Ich persönlich kann das Publikum natürlich nicht verstehen, wenn es in "Waldemar, Waldemar"-Chöre ausbricht. Aber wer versteht schon das Publikum?

 

 Trotzdem möchte ich es aber hier mal per Kolumne (neudeutsch: blogend) küssen: Schmatz!

 Denn alle die, die am Freitagabend in Bischheim waren, hätten auch Honorar verdient gehabt. Mädels und Jungs: Was haben wir gelacht! Ihr über uns. Wir über uns. Ihr mit uns. Ich über Herrn Rösler… Leider wart ihr, als wir gegen 1.30 Uhr unsere Gage aufteilen wollten, schon weg. – Mußte ich die 2000 Euro halt in Alkohol anlegen, denn Herr Rösler war mein Fahrer in dieser Nacht. Und wie er fuhr! Wie eine Fuhrie! "Sausewind" wäre eine Beleidigung für ihn. "Wirbelsturm" eine Erniedrigung. Waldemar wurde zum Kyrill!

 

 Ich persönlich erlebte es so, daß ich, kaum daß man mich ins Auto getragen hatte, in Leipzig erwachte. – Ein Wunder! Kann Herr Rösler beamen? Waldi als der neue Mr. Beam? Benutzt er dazu Beams-Steine? Heißen wir ab jetzt "The Beamels"? Oder funktioniert das Ganze einfach mit dem Zauberspruch "Simsalabeam"? Muß man das auf die zehnte Kommastelle genau planen, oder reicht es, wenn man es leger so Beamaldaumen angeht?

 

 Wäre Herr Rösler ein Farbiger, würden ihn die Rassisten wohl seit dieser Nacht "Beambo" titulieren. Was wiederum ich nicht gutheißen würde. Sofort verließe ich, gemeinsam mit Waldemar, das Land. Per Beammelbahn!

 

 Und da nun einige wenige von euch noch nach einem Wortspiel aus dem Bereich "Unterleib" gieren, hier nun die Enttäuschung dieser "Jürgens Welt" an sich: Ich werde hier nichts über Herrn Röslers und meinen Beammel schreiben. Das gehört sich nicht. Und außerdem reicht dafür eine 10-Punkt-Schriftgröße bei weitem nicht aus! Ok. – bei mir…

 

 Doch ich schwoff ab, denn es ging mir ja heute ums Freitagspublikum in Bischheim, das ich hiermit noch mal ganz fest an mein ach-so-jugendlich schlagendes Herz drücken möchte. Drück! Und natürlich drücke ich gleich die ganze "Kulturmühlen"-Truppe mit. Drück! Denn nur dank der dürfen wir so sieben- bis achtmal im Jahr in der Nähe von Pulsnitz zu Hochform auflaufen. Und unser Rouladen-Abo nutzen. (Interner Scherz!)

 

 Da heute Muttertag ist, drücke ich hiermit auch noch meine Mutti: ganz fest drück! Jaaaaa, Vati, dich auch…

 

 Und den weltbesten Oboisten aus der Richterstraße 1 in Leipzig, der nicht nur sein Instrument en detail beherrscht, sondern auch in der Rolle meines Nachbarn glänzt sowie mich heute, rein alterstechnisch, wieder eingeholt hat. Schippi: Drück! Selbstverständlich übe ich aber auch Druck auf des Nachbarn gebrochene Gattin aus: ganz doll drück! - Das Bein! Die weltbeste Flötistin in Gips!! – Weltpresse, warum schweigst du?

 

 Und da ich heute ein kleiner Drückeberger bin, lasse ich's am Ende richtig krachen und drücke hiermit auch Herrn R. Denn der benötigt ab und an Druck…

 

 Gedruckste Grüße von

 

Jürgen

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