30.Mrz 2007


Schächtet Knut!

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 

 das ist doch mal ´ne Überschrift, oder? Aber die Forderung an sich ist relativ alternativlos. Schon um dieses Volk wieder normal werden zu lassen. – Was es ja, zugegebenermaßen, nie war.

 

 Es gibt soviel unglaublich Wichtiges, was die Leute tagein tagaus beschäftigen könnte: vier Millionen Arbeitslose, gefangene Briten im Iran, die neue „MelanKomiker“-CD, welche in 14 Tagen erscheint - doch was rotiert unter den Fontanellen der Deutschen: Knut.

 

 Ein Eisbär! Ein Tier, das täglich 300 Gramm zunimmt. Das schafften Herr Rösler und ich ebenfalls, wenn wir wöllten. Wir haben im Laufe unseres Lebens sogar mehr als 70 Kilogramm zugenommen. Jeder! Und ganz ohne Presse! – Wo bleibt das Waldemar-Plüschtier? Oder besser: der Waldemar-Plüschmensch. Ok.: die Waldemar-Plüschpuppe.

 

 Und WAS so ein Eisbär alles frißt! Das ist doch alles andere als liebenswert. Angefangen damit, daß er am Eis der Polkappen rumknabbert, so daß dieses immer weniger wird und die Klimaforscher zu falschen Schlußfolgerungen verführt. Aber wenn er dann auf seiner Scholle mal so richtig Heißhunger hat, dann ist er nicht zimperlich, der weiße Räu-Bär. Mein lieber Scholli!

 

 Robben, Pinguine, Haie, Wale, Giraffen sowie Rehkitze – alles schlingt er wahllos in sich hinein. Schon als Babybär. Und nein, Bär Knut wurde auch nicht, wie die Medien uns weismachen wollten, von seinem Pfleger getrennt: Er hat ihn erst zerfetzt, ausgeweidet und dann gefressen. Samt Innereien. Denn besonders darauf stehen sie, die weißen Ungeheuer! Diese Ekelbatzen.

 

 Und was wohl die wenigsten wissen: Eisbären, vor allem die kleinen, trinken mit Vorliebe Blut! Nix Milch oder so! Lauwarmen Saft des Lebens. Direkt aus der Hauptschlagader des von Knut und seinen Spießgesellen vorher gerissenen Opfers. Da lecken sie sich die Eisbären-Lippen, die kleinen Racker.

 

 Noch zu einem weiteren Mythos. Von wegen, der kleine Knut wurde von seiner Mutter verstoßen… Das ist Eisbären-Sitte! Die Bären-Mama legt ihr Ei in ein Pinguin-Nest und macht sich aus dem Staub. Der weiße Jäger ist der Kuckuck des Polarkreises! Elterngeld nehmen die Aufnimmerwiedersehen entfleuchten Erzeuger aber gerne noch mit. Um sich davon Schärf-Instrumente für ihre Reißzähne zu kaufen. Und CDs mit Tierstimmen, um Pelikane und Eichhörnchen anzulocken. Und niedliche kleine Häschen!!

 

 Ich weiß, alles in euch sträubt sich, während ihr dies lest, dagegen, mir Glauben zu schenken. Aber da ich sowieso ein Heide bin, bedarf es dessen ja auch nicht. Behaltet euren Glauben, und schenkt mir Vertrauen. Mir – dem großen Aufklärer.

 

 Dem martialischen Mörder aus dem ewigen Eis wurde nun sogar ein Lied gewidmet. Nicht um Geld zu verdienen. O nein! Um seine Missetaten zu verniedlichen. Diese Medien-Säcke! Führen ein ganzes Volk in die Irre.

 

 Nicht umsonst wird Knut nur zwei Stunden am Tag der Öffentlichkeit präsentiert. Bliebe er länger draußen, fiele der in Berlin in den letzten Tagen auch so schon rapide Anstieg vermißter Kinder noch mehr auf. Kinder frißt der kleine Polar-Hitler nämlich am allerliebsten.

 Und ich verzichte hier schweren Herzens, aber ob meiner unglaublichen Sensibilität, auf Einzelheiten, WIE er die kleinen Rangen verschlingt. Nie würde ich hier erwähnen, daß er sie dabei so lange wie möglich leben läßt. Das Vieh!

 

 Bleibt also nur: der finale Rettungsschuß. Würde der christlich Angehauchte und dem Muezzin ferne Deutsche sagen. Um aber die dem Schweinefleisch Abholden nicht auszugrenzen, bin ich für Schächten. Ein kleiner Schnitt für den Schächter, ein großer für die Menschheit. Macht uns Bestien-frei! Dann ist Ruhe im Schacht.

 

 Und wenn der Knut-Kadaver dann endlich unter dem Absingen der Internationale verscharrt worden ist, kümmert sich die Menschheit endlich wieder ums Wesentliche. Um

 

Jürgen

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