15.Februar 2006


Wummen

 

Liebe Lesende, lieber Lesender,

 ich bin’s, eure Valentina Tereschkowa, die Novizin der Raumfahrt, die Leika der bellenden Lebewesen.

 Nun gut, ihr Lese-Gören, ihr werdet mich erkannt haben, denn in Wahrheit meldet sich hier euer heute schon zwiefach Kinderfaschings-ge- und                 -beschädigter überaus junger und ansehnlicher Freund aus der sächsischen Metropole Leipzig – der Jürgen, dieses Aas.

 Heute bin ich dabei, Kinderfaschingslieder aus bereits bekanntem Hitmaterial zu formen. Meine Super-Idee, ob der immer schwerstbewaffneten Mädels und Buben bei solch einem Frohsinns-Event, lautet: „No, Wummen, no cry!“ Für Friedensbewegte: „Lasset sie, die Waffen, schweigen.“ Ein Brüller!!!!

 Es gibt ja auch so ´ne Frauenzeitschrift „Wummen“, die bereits kurz nach dem Kauf viele Waffenliebhaber ob des vergeudeten 5-Euro-Stücks dem Suizid näherbrachte. Nur: Hab’ mal soooo lange Arme, daß du dir mit deiner Schrotflinte selbst den Hals von innen perforieren kannst. Hier ist sie gefragt, die moderne Wumme unserer Zeit, die von mir, da ich die körperliche Liebe bevorzugt mit zumindest zwei Vertreterinnen des anderen Geschlechts kapri- und praktiziere, nur in der Pluralform, also als Wummen, der Erwähnung für nötig befunden wird. – Diesen Satz dürft ihr verkaufen!

 Was es sonst Neues gibt? Nüscht!

 Vorhin schnabbolierte ich Olivenbrot gepaart mit feinstem italienschen Schinken, Wurst aus dem Olympialand sowie gegrillten Auberginen, die zumindest so aussahen, als wären sie über das gestiefelte Land hierher geraten. Da schnalzte er aber, der Gaumen. Was übrigens auch eine schöne Zusammenfassung der Gattung Mann ist - GAU-Man.

 Da zähle ich mich aber mal lieber nicht dazu, denn zählen ist nicht meine Stärke. Die wiederum gibt es ja in jedem Supermarkt, aber wer kauft sie schon?

 Ich fürchte ja zur Zeit ein bissel um meine persönliche Freiheit, denn da ich zugegebenermaßen ja einen Vogel habe, gilt eventuell für mich ab morgen auch die Stall-Pflicht. Stall dir das mal vor! Alles nicht so schlimm, solange ich nicht legen muß. Ist übrigens alles ein einziger Betrug, denn ich habe letztens meine Fernseh-Fernbedienung mal mit einer dieser Lege-Batterien bestückt: Nüscht! Ummesunst! Leer! Und überall Federn! Blieb mir nur teeren.

Sah scheiße aus, war aber nicht mein Pech, sondern teeren, also der Fernbedienung. Man erkennt sie gar nicht wieder, und sie nennt sich nun „teera incognita“.

Ihr merkt, ich radebreche mich nun langsam nur noch durch die Zeilen, deshalb breche ich nun, und zwar ab.

 Lest nun alle geschwind noch ein paar Seiten in „Wummen“ und findet das Leben zum Schießen, empfiehlt

Jürgen

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