14.Februar 2006


Die grüne Band

Liebe Lesende, lieber Lesender, 

  hier ist er wieder, der Arme-Leute-Poet aus der sächsischen Tiefebene, der feinkomische Äquilibrist seines Vokabel-Schatzes, der Kommata-Jongleur aus dem Lande Semikolon, der Gedankenstrich-Fetischist aus dem Sammellager der vernachlässigten Satzzeichen, der Metaphern-König mit der Aura des Nichtverstandenwerdens, ja euer kalauernder und gleichzeitig auch noch kahl lauernder Freund aus Leipzsch. – Ja: ICH.

   Oh, gleichschrittfabrizierende Weggefährten auf der Überholspur der Wort-Gebenedeiten, jetzt lobte ich mich aber über ihn, den grünen Klee. Und wußte bislang gar nicht, daß dieser Maler sich politisch sooo konkret band. Obwohl: Das grüne Band der Sympathie! – Heißt es aber nicht, liebe Musikfreundin, die Melodien gern gepaart mit gar intellektuell daherkommendem Wort bevorzugt, DIE Band? Die grüne Band der Sympathie – ein empfehlenswerter Ensemble-Name für Jünger des Dosenpfandes.

 Und da frage ich mich doch: Wieso spotten eigentlich alle immer darüber, also über den (das?) Dosenpfand? Wenn diese Vorgänger-Regierung überhaupt was hinterlassen hat, dann doch sauberererere Straßen und Plätze. Und das will doch was heißen! Heißa!

   Und es soll ja in den nächsten Tagen viel heißa werden, denn die Frostperiode geht zu Ende. Was macht sie dann aber bei Michael, frage ich mich sofort und weiß alles, nur keine Antwort. Ende? Gut! – Alles Gute!

  So, nun korke ich meine Weinflasche, in die ich tagsüber all meine Tränen über das Unbill in dieser Welt fülle, um sie abends, nach kurzer Gärung, Alkoholfreunden für hier nicht genannt sein wollende Summen zu kredenzen, wieder zu, denn wie sang schon einst Chris, die Doerck: „Einmal muß ein Ende sein. Schluß mit allen Tändelei’n! Darauf fall ich nicht mehr rein! O nein!!! O nein!!!“ (vgl. Hit-LP „Heißer Sommer“, AMIGA, voriges Jahrhundert)

 Euer Frank-Jürgen 

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