9.November 2005


Zwei für die Abnippel-Sekunden 

Geliebte Lesende, geliebter Lesender,

 alles neu macht der November, der alte Schnitter, und deshalb nun dies: Wir, das heißt „Die MelanKomiker“, spielen nicht etwa, wie von allen erwartet und heiß bis siedend herbeigesehnt, am 3.Februar 2006 im „Bräustübel“, sondern, gemäß der Vorgabe „Vorfreude – schönste Freude“ diese verlängernd und somit steigernd, erst am 24.Februar.

 

 Nun mag ein Tränenfluß donauischen Ausmaßes die Hauptstadt gen Minuten in Klein-New-Orleans verwandeln, doch bitte gebietet der Trauer Einhalt, liebe Hauptstädter, und denket nach: Wann auch immer der Tod, der mopsfidele Schnitter, euch ereilen und eurem zumeist sinn- als auch freudlosen Leben einen Schlußpunkt setzten mag – je später wir in der Spree-Metropole spielen, desto intensiver wird am Tag eures Dahinscheidens die Erinnerung an das Event im ansonsten zeitlebens alzheimerbefallenen Hirn des Probanten vorrätig sein.

 

 Und da man in seinen Abnippel-Sekunden die Wahl hat, entweder sein jahrelanges Dahinvegetieren nochmals freudlos Revue passieren zu lassen oder aber an DEN einen schönen Moment des zufällig herbeikopulierten Daseins zurückzudenken, steht man wenigsten hier nicht, wie etwa bei der Wahl des Lebensabschnittsgefährten, vor der Qual der Wahl, sondern entscheidet sich für eine Konzert-Reminiszenz.
  
 An Jürgen denkend sterben – was mag es im All Schöneres geben? Gott??? – Auch nur ein überschätzter Rauschebart…

 

In diesem Sinn, Probanten aus der Hauptstadt, ändert euren Kalendereintrag, sagt alle Termine für den 24.2. ab, juchzet frohlockend in den nichtsnutzigen Tag und fühlet euch informiert und animalisch umarmt von

Jürgen

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